17.12.2020
Frauen-Bundesliga

Drei Punkte zum Abschluss angestrebt

Beim ersten Spiel der Rückrunde in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga geht es für die Eintracht Frauen zum SV Werder Bremen. Die Erinnerungen an den Auftakt nach Maß im September sind noch frisch.

Weihnachten steht vor der Tür – doch vorher reist die SGE zum Auftakt der Rückrunde in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga noch zum SV Werder Bremen. Am Sonntag, 20. Dezember, spielen die Adlerträgerinnen um 14 Uhr auf Platz 11 in der Hansestadt. Die Adlerträgerinnen wollen nach dem starken Auftritt am vergangenen Wochenende gegen den ungeschlagenen Tabellenführer FC Bayern München (0:1) zum Jahresausklang drei Punkte einfahren.

Adlerträgerinnen zuletzt stark – nur Belohnung fehlte

Niko Arnautis bilanziert die Hinserie in drei Teilen: „Wir sind sehr gut gestartet, haben tolle Spiele gezeigt, wodurch eine enorme Euphorie entstanden ist. Wir hatten dann eine Phase, in der wir innerhalb von zwölf Tagen vier Partien gespielt haben, aber leider nicht immer alle Mädels fit waren. In dieser Zeit haben wir auch unglückliche Spiele erlebt, nach denen auch eine gewisse Unzufriedenheit da war. Im letzten Drittel der Hinrunde haben wir uns aber wieder gefangen und erneut tolle Spiele gezeigt. Ich denke etwa an das Pokalspiel gegen Leipzig oder auch das Ligaspiel gegen Wolfsburg, in dem wir über weite Strecken ein wirklich tolles Match gegen eine der besten Mannschaften der Bundesliga gezeigt haben. Auch im letzten Heimspiel gegen die Bayern haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt, aber leider ebenso ohne Ertrag.“ Der Cheftrainer erklärt mit Blick auf die Rückrunde: „Ich bin überzeugt davon, dass der Weg bisher der richtige ist. Jetzt wollen wir in Bremen zum Ende des Jahres nochmal Punkte einfahren und dann in der Rückrunde ein paar Plätze gutmachen. Wir wollen wie zuletzt mit einer guten Einstellung auftreten und den Fokus auf uns legen.“
 

Jetzt wollen wir in Bremen zum Ende des Jahres nochmal Punkte einfahren und dann in der Rückrunde ein paar Plätze gutmachen.

Cheftrainer Niko Arnautis

Heimstarke Bremerinnen

Der SV Werder Bremen hat sich nach seinem mauen Saisonstart mit fünf Niederlagen zu Beginn gefangen: Mit aktuell neun Punkten und Platz neun bei einem ausstehenden Nachholspiel liegt die Mannschaft von Alexander Kluge derzeit vier Punkte von einem Abstiegsrang entfernt. Der SV ist heimstark und hat all seine bisherigen drei Saisonsiege zu Hause gefeiert – über die Teams, die hinter Werder in der Tabelle stehen. Am vergangenen Sonntag gab es allerdings auf heimischen Rasen eine 1:5-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg. SGE-Coach Niko Arnautis warnt: „Sie werden alle Kräfte mobilisieren und wollen genau wie wir mit einem Erfolgserlebnis in die Pause gehen. Sie werden sehr kampfstark agieren und alles in die Partie reinlegen, das haben sie schon im Hinspiel gezeigt. Aber sie sind auch ein Team, das mitspielen will und haben die eine oder andere Akteurin dafür, die wir aus dem Spiel nehmen müssen.“

Die Erinnerungen an den Saisonauftakt nach Maß, als der deutsche Rekordmeister sein erstes Pflichtspiel unter dem Adlerdach als Eintracht im Deutsche Bank Park gegen Bremen bestritt, sind noch frisch: 5:1 siegten die Adlerträgerinnen durch Treffer von Géraldine Reuteler, Laura Freigang, Tanja Pawollek und Lara Prasnikar. Die Bremer Führung nach einer Viertelstunde hatte die Ex-Frankfurterin Margarita Gidion erzielt, die mittlerweile drei Saisontore auf dem Konto hat.

„Bremen hat sich seit Saisonbeginn weiterentwickelt“

Arnautis erinnert sich gerne zurück: „Ich glaube, dass die Tore zum Saisonauftakt gegen Bremen der einen oder anderen Spielerin noch sehr präsent sind. Das 5:1 war ein tolles Gefühl, solch einen Auftakt mit dem Adler auf der Brust erwischt zu haben. Wir waren sehr spielstark und haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Aber jetzt fahren wir nach Bremen. Zu Hause sind sie sehr stark, haben all ihre drei Siege dort eingefahren. Sie haben sich seit Saisonbeginn enorm weiterentwickelt und beispielsweise zuletzt gegen Wolfsburg lange gut mitgehalten. Es wird ein harter Fight.“ Erst eine Niederlage gab es in der Gesamtbilanz, als Bremen im April 2019 zu Hause den damaligen FFC 2:1 schlug. Unklar ist auch, inwiefern neben den weiterhin nicht zur Verfügung stehenden Saskia Matheis, Sandrine Mauron, Letícia Santos und Lea Schneider nach einer Zahn-OP Theresa Panfil im Kader gegen die Werder-Frauen stehen kann.

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