21.05.2021
2. Frauen-Bundesliga

Das Hinspiel zum Vorbild

Nach drei Niederlagen in Folge treffen die Zweitliga-Frauen am Sonntag auf den Zweitplatzierten SG Andernach. Vor sieben Wochen feierte die Eintracht dort den bislang letzten Auswärtssieg.

Wollen die Zweitliga-Frauen der Eintracht den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze halten, gibt es für die kommenden Spiele nur ein Ziel: punkten. Und das am besten schon am Sonntag, 23. Mai. Dort trifft das Team von Kim Kulig zum 16. Spieltag beim Anpfiff um 14 Uhr auf die SG 99 Andernach, gegen die man das Hinspiel zwar mit 2:1 gewinnen konnte, die allerdings auch ohne Druck im Stadion am Brentanobad werden auflaufen können. Übertragen wird die Partie live auf soccerwatch.tv.

Während die Eintracht nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Würzburger Kickers unter der Woche weiterhin auf dem siebten Tabellen- und damit einem Abstiegsplatz verharrt, hat man bei der SG Andernach bereits damit begonnen, die neue Saison in der 2. Frauen-Bundesliga zu planen. Mit 27 Punkten stehen die Bäckermädchen souverän auf dem zweiten Tabellenplatz und haben das Saisonziel Klassenerhalt damit mehr als erfüllt. Zwar kassierten die Andernacherinnen in 14 Spielen wie die Eintracht 29 Gegentore, die mit 34 Treffern zweitbeste Offensive der Liga verhalf allerdings zu häufigem Erfolg.

Alles, nur kein Unentschieden

Neben Selbstbewusstsein reist das Team von Isabelle Hawel und Florian Stein so auch mit drei Siegen aus den letzten drei Partien im Gepäck an. Am vergangenen Sonntag feierte der zweitkleinste Zweitligastandort Deutschlands einen 3:1-Erfolg gegen die den Frankfurterinnen noch gut im Gedächtnis gebliebenen Würzburgerinnen, die beste Torschützin Antonia Hornberg traf gleich zwei Mal. Ein Unentschieden gab es währenddessen neben neun Siegen und vier Unentschieden noch kein einziges Mal für die SG in dieser Saison, und auch nicht saisonübergreifend im Duell mit der Eintracht. In bislang vier Aufeinandertreffen siegten beide Teams je zwei Mal.

„Andernach steht aktuell sehr gut in der Tabelle da. Sie haben zwar nicht immer gute Leistungen gezeigt, aber immer wieder ihre Punkte geholt – auch gegen starke Gegner“, meint Trainerin Kim Kulig. „Von daher wird es ein Spiel, das uns wieder stark fordern wird, vor allem, da wir erneut wenig Zeit zur Vorbereitung haben. Aber uns macht Mut, dass wir zu Hause spielen und nach dem Würzburg-Spiel einen Tag frei hatten, um mit neuen Kräften in das kommende Spiel zu gehen.“

Hinspiel macht Mut auf erfolgreichen Wochenabschluss

Mut können den Adlerträgerinnen auch die Erinnerungen an Ostersonntag vor rund sieben Wochen machen. Damals fuhr die Eintracht zum damaligen Tabellenführer nach Andernach und konnte sich – übrigens ebenfalls zum Ende einer Englischen Woche – mit 2:1 durchsetzen. Die Tore erzielten die gegen Würzburg in die Startelf zurückgekehrten Johanna Berg und Nina Neumann. Als weitere Alternative für die Defensive wird am Sonntag zudem Fabienne Walaschewski nach ihrer Rot-Sperre wieder zur Verfügung stehen, und mit ihrem Team darum lämpfen, den ersten Heimsieg seit Mitte April einzufahren.

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