22.09.2021
Frauen Profis

Zweite Runde mit vielen Toren und etwas Pech

Während Österreich, die Schweiz und Deutschland erneut deutlich gewinnen, verpasst Lara Prasnikar mit den Sloweninnen im zweiten WM-Qualifikationsspiel die Sensation gegen Frankreich.

Mit insgesamt acht Partien wurde der gestrige Dienstag für alle sich auf Länderspielreisen befindenden Adlerträgerinnen zum Spieltag. Während es am Nachmittag und frühen Abend reichlich Tore zu bejubeln gab, konnten sich die Adlerträgerinnen am späteren Abend gegen die Schwergewichte ihrer Gruppen nicht mit Punkten belohnen.

Den Anfang machten am Dienstag um 16 Uhr die DFB-Frauen in Chemnitz gegen Serbien. Vor 1604 Zuschauern musste Merle Frohms, die über 90 Minuten das deutsche Tor hütete, schon in der dritten Spielminute hinter sich greifen. Nach der Halbzeitpause drehte das deutsche Team durch einen Viererpack der Münchnerin Lea Schüller die Partie allerdings noch zu einem deutlichen 5:1-Sieg. Beim zweiten Sieg im zweiten Qualifikationsspiel spielte auch Sjoeke Nüsken durch, während Sophia Kleinherne in der 59. Minute eingewechselt wurde. Laura Freigang kam wie schon gegen Bulgarien nicht zum Einsatz.

Hanshaw-Doppelpack beim Kantersieg

Anders als das deutsche Team dominierten die Österreicherinnen das Duell mit Nordmazedonien von der ersten Minute an. Bereits in der 12. Spielminute ging das ÖFB-Team mit Barbara Dunst, Laura Feiersinger, Verena Hanshaw und Virginia Kirchberger in der Anfangsformation in Führung. Durch einen Doppelpack von Verena Hanshaw, die zum 3:0 (37.) und 4:0 (65.) traf, setzten sich die Österreicherinnen letztlich deutlich mit 6:0 gegen Nordmazedonien durch. Dunst und Feiersinger wurden in der 83. Minute ausgewechselt, für Verena Hanshaw war bereits nach der 75. Minute Schluss.

Ebenfalls einen 6:0-Sieg konnte die „Nati“ am Dienstagnachmittag feiern. Die Schweizerinnen, für die Sandrine Mauron über die gesamte Spielzeit auf dem Platz stand, trafen bereits vor dem Halbzeitpfiff vier Mal gegen Moldawien und befinden sich durch den zweiten Sieg in Folge aktuell auf dem ersten Tabellenplatz in der Gruppe G. 

Slowenien verpasst Sensation denkbar knapp

Während die Deutschen, Österreicherinnen und Schweizerinnen jeweils ihrer Favoritenrolle gerecht werden konnten, starteten Island und Slowenien als klare Underdogs in ihre Duelle, verpassten es aber, den Favoriten ihrer Gruppen Punkte abzuknöpfen. Mit Alexandra Johannsdottir in der Startelf und bis zur 63. Minute auf dem Platz, verlor das isländische Team mit 0:2 gegen den Weltranglistenvierten Niederlande. Auch die Sloweninnen unterlagen Frankreich mit 2:3, allerdings denkbar knapp. Lara Prasnikar brachte ihr Team in der 20. Spielminute zunächst in Führung. Nachdem Frankreich die Partie gedreht hatte, gelang den Sloweninnen in der 88. Spielminute unter großem Jubel der Ausgleichstreffer. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Frankreich schließlich aber noch per Elfmeter den entscheidenden Siegtreffer.

U19 sichert sich den Gruppensieg

Auch für die beiden SGE-Spielerinnen aus dem Regionalliga-Team verlief der Dienstagabend durchwachsen. Valentina Limani musste sich mit dem Kosovo 0:3 gegen Norwegen geschlagen geben. Die Stürmerin wurde in der 63. Minute ausgewechselt. Ena Taslidza kam beim 2:2-Unentschieden gegen Malta für ihr Heimatland Bosnien und Herzegowina nicht zum Einsatz.  

Die deutschen U19-Frauen haben währenddessen die erste EM-Qualifikationsrunde in Russland mit einem 2:1-Sieg über Belgien beendet. Mit sieben Punkten haben sich die DFB-Juniorinnen so den Gruppensieg vor Belgien, Russland und Slowenien gesichert. Camilla Küver stand erneut über 90 Minuten auf dem Platz. Dilara Acikgöz aus dem Kader der zweiten Frauen-Mannschaft der Eintracht wurde in der 88. Spielminute eingewechselt.

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