19.09.2021
Frauen Profis

Länderspielreisende feiern Kantersiege

Österreich, Slowenien und Deutschland siegen deutlich in ihren ersten Qualifikationsspielen. Feiersinger, Dunst, Prasnikar und Limani aus dem Regionalligateam treffen.

Vier Siege in sechs Spielen und fünf Tore durch SGE-Spielerinnen – so lautet die erfolgreiche Bilanz der Eintracht Frauen nach den ersten Qualifikationsspielen für die Weltmeisterschaft der Frauen 2023.

Den Anfang machte am Donnerstagabend Valentina Limani aus dem Regionalligateam, die mit dem Kosovo zwar über ein 1:1-Unentschieden gegen Albanien nicht hinauskam, nach ihrer Einwechslung zur zweiten Halbzeit aber den Ausgleichstreffer erzielen konnte. Am Dienstag, 21. September, trifft die kosovarische Nationalmannschaft um 19 Uhr im Heimspiel auf Norwegen.

Prasnikar-Doppelpack gegen Estland

Sieben Adlerträgerinnen aus vier Nationen waren am Freitag in ihren ersten Qualifikationsspielen gefordert. Am torreichsten wurde es bei den Österreicherinnen gegen Lettland. Nachdem das ÖFB-Team zunächst in Rückstand geriet, drehte die Mannschaft von Trainerin Irene Fuhrmann die Partie zu einem klaren 8:1-Sieg. Barbara Dunst erzielte nach ihrer Einwechslung zur zweiten Halbzeit durch einen sehenswerten Schuss ins lange Eck das 3:1. Laura Feiersinger, die genauso wie Virginia Kirchberger durchspielte, traf zum 6:1. Verena Hanshaw wirkte über 59 Minuten mit. Weiter geht es für das ÖFB-Team am Dienstag, 21. September. Um 18 Uhr treffen die Österreicherinnen auswärts auf Nordmazedonien.

Ihren 17. und 18. Länderspieltreffer für Slowenien durfte Lara Prasnikar beim 4:0-Sieg über Estland bejubeln. Die 23-jährige Stürmerin brachte ihr Team nach 21 Minuten in Führung und erhöhte kurz nach der Pause auf 3:0. Mit Frankreich wartet auf die Sloweninnen, die sich erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifizieren möchten, am Dienstag der Favorit der Gruppe I. Anpfiff ist um 21 Uhr. 

Der Favoritenrolle entsprechend zeigte sich auch die Schweiz am Freitag siegreich gegen Litauen. Beim 4:1 kam Sandrine Mauron nicht zum Einsatz. Die Frankfurterin hat aber noch die Möglichkeit, sich am Dienstag, 19 Uhr, in Moldawien zu beweisen. Die einzige Niederlage musste am Freitag Ena Taslidza aus dem Regionalligateam mit Bosnien und Herzegowina hinnehmen. Die Frankfurterin stand beim 2:3 gegen das Team aus Montenegro, das in der Schlussphase noch zwei rote Karten kassierte, über 90 Minuten auf dem Platz. Für Taslidza geht es ebenfalls am Dienstag, 18.30 Uhr, weiter mit dem zweiten Qualifikationsspiel gegen Malta.

7:0-Kantersieg der DFB-Frauen

Dominierend und torfreudig präsentierte sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Samstagnachmittag gegen Bulgarien. Mit einem 7:0-Sieg startete das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in die WM-Qualifikation. Merle Frohms hütete über 90 Minuten das deutsche Tor und blieb ohne Gegentreffer. Sophia Kleinherne und Sjoeke Nüsken wirkten ebenfalls über die gesamte Spielzeit mit. Laura Freigang beobachtete den Kantersieg des deutschen Teams von der Bank aus. Im zweiten Qualifikationsspiel treffen die DFB-Frauen am Dienstag um 16 Uhr auf Serbien. Die Partie aus dem Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße wird live im ZDF übertragen. 

Als einzige Länderspielreisende noch kein Spiel absolviert hat Alexandra Johannsdottir. Die Isländerinnen starten erst am Dienstag in der Gruppe C in die Qualifikation. In der isländischen Hauptstadt Rejkjavik empfängt das Team den Weltranglisten Vierten, die Niederlande. 

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