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13.03.2022
Frauen-Bundesliga

Nächster Heimsieg

Eintracht Frankfurt dominiert die Partie gegen die SGS Essen und belohnt sich beim 1:0 (0:0)-Sieg mit drei weiteren wichtigen Punkten, durch die die SGE vorerst auf Rang drei der Tabelle klettert.

Die SGE bleibt auf Erfolgskurts – auch im zweiten Heimspiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga hintereinander siegte die Eintracht: Nach dem furiosen 3:2-Sieg über Hoffenheim in der Vorwoche hieß es für die Adlerträgerinnen am Ende im Stadion am Brentanobad 1:0 (0:0) gegen die SGS Essen. Somit springt Frankfurt vorerst auf Tabellenrang drei, der zur Qualifikation zur UEFA Women's Champions League berechtigt.

Vor Anpfiff wurde des am Donnerstagabend verstorbenen Eintracht-Ehrenspielführers Jürgen Grabowski mit einer Schweigeminute gedacht. Niko Arnautis veränderte seine Startelf nicht, aber erstmals nach ihrem Kreuzbandriss vor fast genau einem Jahr stand Géraldine Reuteler wieder im Kader. SGE-Sommerzugang aus Essen, Stina Johannes, befand sich nicht mehr im SGS-Kader, verfolgte das Spiel aber als Zuschauerin.

Ein Kopfball von Laura Feiersinger im Anschluss an eine Ecke konnte auf der Linie abgefangen werden (6.), ansonsten waren die Gastgeberinnen zwar das dominantere Team, aber vorerst noch um Spielkontrolle bemüht. Die mit Trauerflor auflaufenden Adlerträgerinnen konnten das Mittelfeld meist schnell überbrücken, kamen anschließend allerdings kaum in die gefährlichen Zonen oder zu Abschlüssen. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet hatten allerdings, ebenfalls nach einem Eckball, die größte Chance: Jacqueline Meißners Drehschuss prallte vom rechten Pfosten in Richtung Tor, doch Letícia Santos klärte entschlossen (23.). Zuvor hatte die SGE-Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum bekommen. Lara Prasnikar schloss kurz danach zu zentral ab, der Ball stellte SGS-Torfrau Kim Sindermann vor keine Probleme (26.).

Die Partie nahm kurz vor der Pause an Fahrt auf, die Frankfurterinnen kamen nun dem SGS-Tor näher, Großchancen boten sich den 1220 Zuschauern in Frankfurt nicht. Möglichkeiten durch Prasnikar (36.) oder die Ex-Essenerin Nicole Anyomi (39.), deren Hereingabe kurz darauf keine Abnehmerin entlang der Grundlinie fand (40.), verpufften. Es entwickelte sich ein Geduldsspiel, nur selten konnten sich die Essenerinnen dem druckvollen Pressing entziehen, die Eintracht drängte die SGS weit zurück.

Schnelle Führung nach der Pause

Jubeln durften die Hessinnen kurz nach Wiederanpfiff: Ein Steckpass von Letícia Santos fand Laura Freigang, die im zweiten Versuch Sindermann im SGS-Tor überwand und zur verdienten Führung traf (50.). Essen konnte sich nun immer seltener befreien, doch in letzter Konsequenz blieben die SGE-Zuspiele häufig zu unpräzise. Erst ein Lupfer von Verena Hanshaw erreichte die sprintende Nicole Anyomi, die von Sindermann im Strafraum gefoult wurde (65.). Den fälligen Elfmeter von Torschützin Freigang fischte die Essener Keeperin allerdings aus der unteren linken Ecke (66.). Das verpasste 2:0 schüttelten die Adlerträgerinnen schnell ab und orientierten sich sogleich wieder nach vorne. Doch aus der nun deutlichen Überlegenheit ergaben sich zu wenige Torchancen. Die eingewechselte Shekiera Martinez hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch allein auf Sindermann zulaufend entschärfte diesen den Abschluss der Eintracht-Stürmerin (80.). Die Essenerinnen hatten noch einmal eine Chance auf den Ausgleich, doch Maike Berentzen touchierte aus der Ferne nur das Lattenkreuz (85.). Zum Abschluss eines gelungenen Nachmittags für die Adlerträgerinnen feierte Géraldine Reuteler nach fast einem Jahr ihr Comeback auf dem Platz. 

Auch nächsten Freitag ist die Eintracht in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga wieder auswärts gefordert. Am 18. März spielt die SGE beim amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München auf dem FC Bayern Campus. Anstoß der Partie, die live bei Eurosport und Magenta Sport zu sehen sein wird, ist um 19.15 Uhr.

So spielte die SGE

Frohms – Santos, Kleinherne, Doorsoun, Hanshaw – Feiersinger (90. Mauron), Nüsken, Freigang, Dunst (90. Reuteler) – Anyomi (85. Johannsdottir), Prasnikar (78. Martinez). 

So spielte die SGS Essen

Sindermann – Meißner, Räcke, S. Ostermeier, Sterner – L. Ostermeier – Nesse (66. Laurier), Berentzen – Baijings (80. Piljic) – Wamser, Endemann (85. Pucks).

Schiedsrichterin

Anna-Lena Heidenreich

Zuschauer

1220

Tore

1:0 Freigang (50.)

Gelbe Karten

Feiersinger – Sindermann