14.05.2021
2. Frauen-Bundesliga

Mit klarem Ziel zu den Schanzerinnen

In drei Duellen gelang der SGE II bislang noch kein Sieg über den FC Ingolstadt, am Sonntag will die Eintracht aber nicht nur aus historischer Sicht drei Punkte mitnehmen.

„Abhaken und regenerieren“ lautete die klare Botschaft von Trainerin Kim Kulig am Donnerstagabend an ihre Mädels. Denn auch wenn es im Stadion am Brentanobad eine deutliche 0:3-Niederlage gab, war es doch der Tabellenführer, Aufsteiger und nun auch Zweitligameister 1. FC Köln, gegen den man sich geschlagen geben musste. Und viel Zeit zum Zurückblicken bleibt sowieso nicht, denn schon am Sonntag, 16. Mai, geht es für die Adlerträgerinnen in Ingolstadt weiter. Um 11 Uhr tritt die Eintracht als Tabellensiebter, allerdings auch mit noch zwei ausstehenden Nachholspielen, beim Tabellenvierten FC Ingolstadt an. Und auch dafür hat Trainerin Kim Kulig eine klare Botschaft an ihr Team: „Unser Ziel ist ganz klar, drei Punkte zu holen.“

Reaktion auf das Hinspiel zeigen

Notwendig sind diese Punkte zum einen, um wieder etwas in der Tabelle klettern zu können und das aktuell 13 Punkte umfassende Punktekonto zu füllen, zum anderen aber auch um eine Reaktion auf die Leistung im Hinspiel zu zeigen. „Im Heimspiel haben wir keine gute Leistung gezeigt, damit waren wir nicht zufrieden“, erinnert sich Kulig zurück. Am 1. April ging die Eintracht zwar zunächst durch ein Tor von Ann-Kathrin Seiler in Führung, verlor allerdings durch einen Doppelpack von Ramona Maier kurz vor Schluss noch mit 1:2.

Seit dem hat das Team von Alexander Ziegler genauso wie die Frankfurterinnen gegen den 1. FC Köln verloren, bei der TSG Hoffenheim II unentschieden gespielt und einen Sieg über die SG 99 Andernach eingefahren. 17 Punkte nach zwölf Spielen lautet die Bilanz der Ingolstädterinnen, unter denen nicht nur in Frankfurt Ramona Maier hervorstach. Neun Tore erzielte die beste Torschützin des FC und damit fast die Hälfte aller erzielten Treffer der Ingolstädterinnen. Dem gegenüber stehen 20 Gegentreffer, wodurch der FC Ingolstadt die einzige Mannschaft in den ersten fünf Tabellenplätzen mit einer negativen Tordifferenz ist.

„Erwarte ein heißes Duell“

Doch auch aus historischer Sicht könnte das Spiel am Sonntagvormittag interessant werden, sollte die Eintracht die drei Punkte mit nach Hause nehmen – denn das gelang in drei Aufeinandertreffen beider Teams noch nie. Stattdessen mussten sich die Adlerträgerinnen bislang zwei Mal geschlagen geben, einmal endete das Duell mit den Schanzerinnen, zu denen die ehemalige Erstligaspielerin des 1. FFC Frankfurt, Lisa Ebert, gehört, 2:2-Unentschieden. „Ingolstadt ist in der Offensive sehr durchschlagskräftig, spielt aber auch mit viel Überzeugung. Deshalb erwarte ich wieder ein heißes Duell“, analysiert Kulig die ihr Team erwartenden Herausforderungen, appelliert aber vor allem an die eigene Leistung. „Wir wollen auf jeden Fall eine bessere Leistung zeigen als im Hinspiel und die drei Punkte mitnehmen. Das wäre enorm wichtig für uns.“

Zu Verfügung steht ihr dafür vermutlich wieder die gegen Köln wegen muskulärer Probleme kurzfristig ausgefallene Mai Hirata. Weiterhin fehlen werden voraussichtlich aufgrund ihrer Kreuzband-Verletzungen Karla Reuter, Michelle Hochstadt und Emily Kraft. Das Spiel wird live auf soccerwatch.tv übertragen.

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