26.03.2022
Frauen-Bundesliga

Heimniederlage gegen Wolfsburg

Eintracht Frankfurt muss sich einem starken VfL am 18. Spieltag in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga 1:4 (0:4) geschlagen geben.

Für Eintracht Frankfurt gab es zu Hause in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg nichts zu holen: Die Frankfurterinnen mussten gegen druckvolle Wölfinnen am 18. Spieltag eine 1:4 (0:4)-Niederlage hinnehmen. Mit Géraldine Reuteler konnte eine Frankfurterin nach mehr als einem Jahr ihr Torcomeback feiern. Während SGE-Coach Niko Arnautis im Gegensatz zum Auswärtsspiel in München in der Vorwoche seine Elf unverändert ließ, stellte VfL-Trainer Tommy Stroot nach dem 1:1 seiner Mannschaft unter der Woche in der Champions League bei Arsenal London auf drei Positionen um.

Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie, bei der beide Teams Fußball spielen wollten. Die ersten Offensivaktionen gehörten den Wölfinnen, doch die Eintracht hielt dagegen. VfL-Torfrau Almuth Schult fing eine Flanke von Laura Feiersinger ab (7.), Jill Roord auf der anderen Seite schoss den Ball übers SGE-Tor (8.) – um es kurz darauf besser zu machen: Nach einem Vorstoß über die rechte Seite von Pauline Bremer über Sveindis Jonsdottir verwertete die Niederländerin mit Glück, da die Kugel abgefälscht wurde und Merle Frohms keine Chance ließ (9.). Wolfsburg erhöhte in der Folge den Druck und die Führung: Lena Lattwein sprang nach einem Eckball am höchsten und köpfte das 2:0 aus VfL-Sicht (14.). Feiersinger konnte anschließend aus aussichtsreicher Position freistehend nicht verkürzen (19.).

Wolfsburg presst und nutzt Standardsituationen

Die Frankfurterinnen versuchten sich mit einzelnen Vorstößen spielerisch zu befreien. Doch Verena Hanshaws Freistoß konnte von Schult abgefangen werden (23.), das nach Standardsituationen deutlich gefährlichere Team blieb der VfL: Jill Roord erhöhte nach einem Freistoß per Kopf auf 3:0 (26.). Die Wölfinnen waren unterdess in der eigenen Defensive nachlässig: Letícia Santos scheiterte an Schult (33.), die auch Sjoeke Nüskens Kopfball abfangen konnte (37.). Gefährlicher blieb aber der DFB-Pokalsieger aus Niedersachsen: Verteidigerin Lynn Wilms' Schuss aus kurzer Distanz hielt Frohms im zweiten Anlauf fest (39.). Mit dem Pausenpfiff erzielte Bremer das 4:0, ebenfalls per Kopf (45.+1).

In der zweiten Halbzeit gelang es den Frankfurterinnen besser, sich aus dem Pressing der Gäste zu befreien und das Spielgeschehen zu verlagern, ohne jedoch zu guten Möglichkeiten zu kommen. Wolfsburg blieb bei Freistoßen und Ecken weiterhin gefährlich: Lena Oberdorf verfehlte den SGE-Kasten mit einem schönen Seitfallzieher im Anschluss an eine Ecke (65.). Eintracht-Trainer Niko Arnautis wechselte kurz darauf vierfach, um mit Alexandra Johannsdottir, Shekiera Martinez, Sandrine Mauron und Géraldine Reuteler noch einmal neue Impulse zu setzen. Wenn auch besser im Spiel und weniger Gegenstöße zulassend konnte Frankfurt zu wenige eigene Chancen kreieren. Vieles blieb im Ansatz hängen, die 2030 Zuschauer im Stadion sahen im zweiten Durchgang sahen auf beiden Seiten kaum Chancen, aber ein Torcomeback: Géraldine Reuteler drosch zum 1:4 den Ball aus vollem Lauf in die Maschen zum Schlusspunkt (85.).

Weiter geht es für die Eintracht mit einem letzten Auswärtsspiel vor der Länderspielpause: Frankfurt tritt am Freitag, 1. April, um 19.15 Uhr beim FC Carl Zeiss Jena an. Die Abendpartie auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld wird sowohl bei Eurosport als auch Magenta Sport live gezeigt.

So spielte die SGE

Frohms – Santos, Kleinherne, Doorsoun, Hanshaw (80. Köster) – Feiersinger (65. Johannsdottir), Nüsken, Freigang, Dunst (65. Mauron) – Anyomi (65. Martinez), Prasnikar (65. Reuteler).

So spielte der VfL Wolfsburg

Schult – Wilms, Hendrich (67. Wedemeyer), Janssen, Rauch – Lattwein (55. Popp), Oberdorf (76. Knaak) – Huth, Roord, Jonsdottir (46. Blomqvist) – Bremer (67. Smits).

Schiedsrichterin

Karoline Wacker (München)

Zuschauer

2030

Tore

0:1 Roord (9.)

0:2 Lattwein (14.)

0:3 Roord (26.)

0:4 Bremer (45.+1)

1:4 Reuteler (85.)

Gelbe Karten

Hanshaw –

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