13.05.2022
2. Frauen-Bundesliga

Duell mit dem Rückrunden-Spitzenreiter

Im vorletzten Heimspiel empfängt die U20 von Eintracht Frankfurt mit der SG 99 Andernach das Team der Rückrunde, will aber trotzdem einen erfolgreichen Endspurt einläuten.

Auch für die Zweitliga-Frauen der Eintracht neigt sich die Saison langsam dem Ende entgegen. Drei Partien stehen für die Adlerträgerinnen in der 2. Frauen-Bundesliga noch an, als aktueller Tabellensechster geht bei der SGE II der Blick nach oben. „Der Schlussspurt ist eröffnet, es geht darum, nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und so viele Punkte wie möglich einzufahren“, macht Co-Trainerin Kerstin Garefrekes deutlich.

Nach der 0:2-Niederlage beim Tabellenführer SV Meppen steht am Samstag, 14. Mai, um 15 Uhr das vorletzte Heimspiel an. Mit der SG 99 Andernach empfangen die Adlerträgerinnen auf dem Kunstrasenplatz am Stadion am Brentanobad den Spitzenreiter der Rückrundentabelle.

Andernach mit drittbester Offensive und Defensive

Seit dem Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga zur Saison 2020/21 ging es bei der SG Andernach kontinuierlich nach oben. Die vergangene zweigleisige Spielzeit beendete das von Isabelle Hawel und Florian Stein trainierte Team auf dem fünften Tabellenplatz. Nachdem die Bäckermädchen zum Ende der Hinrunde 2021/22 noch den achten Platz belegt hatten, sind die Andernacherinnen in einer starken Rückrunde mittlerweile bis auf den vierten Platz geklettert und haben jetzt schon fünf Punkte mehr als in der ersten Saisonhälfte gesammelt.

Als bestes Rückrundenteam der Liga hat die SG acht von zehn Spielen gewonnen, zuletzt gab es vier Siege in Folge. Neben dem Last-Minute-Siegtreffer in der 94. Spielminute gegen den FC Bayern München II waren die Andernacherinnen gegen die U20-Teams aus Hoffenheim und Wolfsburg erfolgreich, dem Tabellendritten Leipzig fügte man sogar eine 0:5-Niederlage zu. Neben der drittbesten Defensive zählen die Rheinland-Pfälzerinnen auch die drittbeste Offensive, vertreten unter anderem durch die Schermuly-Schwestern. Julia Schermuly führt mit 13 Treffern die interne Torschützinnenliste an, Schwester Kathrin folgt mit sieben Toren.

SGE II will Entwicklung zeigen

„Andernach ist ein sehr stark einzuschätzender Gegner, gegen den es in der Vergangenheit immer stark umkämpfte Partien und spannende Spiele gab“, erklärt Garefrekes. Auch im Hinspiel lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, das nach Pausenführung der SGE II in einem 1:1-Unentschieden endete. Rund ein halbes Jahr später wollen die Adlerträgerinnen nun zeigen, dass sie sich weiterentwickelt haben. „Es ist deutlich zu sehen, dass wir als Team, aber auch jede einzelne Spielerin, die nächsten Schritte gegangen sind. Umso motivierter sind wir für die letzten Spiele, unsere Entwicklung auch in der Tabelle widerzuspiegeln und noch möglichst viele Punkte zu sammeln. Ich hoffe, dass sich die Mannschaft für ihre guten Leistungen belohnen kann.“

Hinter dem Einsatz von Kara Bathmann und Emily Kraft, die beide nach ihrer jeweiligen Verletzung in der Partie gegen den SV Meppen wieder ins Training zurückgekehrt sind, steht noch ein Fragezeichen. Tomke Schneider konnte in dieser Woche Teile des Mannschaftstrainings mitmachen und wird, genauso wie Karla Reuter, Schritt für Schritt integriert.

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