30.03.2021
2. Frauen-Bundesliga

Duell der tabellarischen Nachbarn

Im ersten Heimspiel des Jahres empfangen die Zweitliga-Frauen der Eintracht am Donnerstag den FC Ingolstadt und haben die Chance, den ersten Sieg überhaupt in diesem Duell einzufahren.

Nach einer Woche und zwei Spielen seit dem Re-Start der 2. Frauen-Bundesliga war es für Trainerin Kim Kulig zu Beginn der neuen Trainingswoche Zeit für ein erstes Zwischenfazit, das trotz der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag beim 1. FC Köln positiv ausfiel: „Wir haben zwei gute Leistungen gegen total unterschiedliche Gegner gezeigt und bewiesen, was wir draufhaben. Damit sind wir zufrieden, auch wenn es ärgerlich ist, dass wir gegen Köln nichts mitnehmen konnten. Jetzt gilt es, schnell zu regenerieren, denn diese Woche treffen wir wieder auf zwei Hochkaräter, gegen die wir alles reinhauen müssen.“

Der erste dieser Hochkaräter ist der FC Ingolstadt, der am Donnerstag, 1. April, beim ersten Heimspiel in diesem Jahr in Frankfurt zu Gast sein wird. Auf dem Kunstrasenplatz am Stadion am Brentanobad kommt es im Rahmen des sechsten Spieltags um 16 Uhr zum Duell der tabellarischen Nachbarn, das es in der Historie bislang erst zwei Mal gegeben hat. 

Noch kein Sieger in bislang zwei Duellen 

Nach vier Spielen und mit sechs Punkten belegt die zweite Frauenmannschaft der SGE aktuell den vierten Tabellenplatz und befindet sich damit einen Platz hinter dem FC Ingolstadt, der, allerdings aus einem Spiel mehr, acht Punkte sammeln konnte. Seit dem Re-Start gelang den Schanzerinnen ein Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim II sowie zuletzt am vergangenen Sonntag ein 3:0-Sieg über die FC Würzburger Kickers. Im Fokus wird am Donnerstag allerdings nicht nur Ramona Maier als mit fünf Treffern beste Torschützin der Ingolstädterinnen stehen, es wird auch zu einem Wiedersehen mit der ehemaligen Erstligaspielerin des 1. FFC Frankfurt, Lisa Ebert, kommen. 

Statistisch betrachtet wird es das erst dritte Aufeinandertreffen beider Teams und die Möglichkeit für beide Mannschaften, erstmals als Sieger gegen den jeweils anderen vom Platz zu gehen. Denn sowohl das Hin- als auch das Rückspiel der Saison 2019/2020 endeten 2:2-Unentschieden. Die Torschützin zum Ausgleich im letzten Duell war dabei Carla Schulz, die in der vergangene Woche nach ihrer Verletzung ins Mannschaftstraining zurückkehrte und am Donnerstag wieder für einen Einsatz bereit wäre. 

„Ähnliches Spiel wie gegen Köln“ 

„Ingolstadt ist eine Mannschaft, die viele Tore schießt, aber auch einige bekommt. Sie kommen viel übers Umschaltspiel, sind aber auch körperlich stark“, analysiert Trainerin Kim Kulig den kommenden Gegner. Trotzdem sieht sie Chancen für ihr Team: „Wir werden unsere Räume finden. Es wird vermutlich ein ähnliches Spiel wie gegen Köln, bei dem wir alles reinhauen und in der Defensive hellwach sein müssen.“ 

Nicht zur Verfügung stehen werden am Donnerstagnachmittag voraussichtlich weiterhin verletzungsbedingt Karla Reuter, Michelle Hochstadt und Emily Kraft (alle Kreuzbandriss), sowie Johanna Biermann (Knieverletzung), Caroline Krawczyk (Knieverletzung), Vanessza Nagy (Schienbeinbeschwerden) und Celine Karich (Sprunggelenksverletzung). 

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