06.04.2022
Frauen Profis

Auftakt für sechs Nationen

Österreich und Deutschland starten mit Qualifikationsspielen gegen direkte Tabellennachbarn in die Länderspielpause. Island und das ÖFB-Team möchten den zweiten Platz verteidigen.

Nach dem 4:0-Heimsieg über den FC Carl Zeiss Jena sind 14 Adlerträgerinnen ausgeflogen, um mit ihren Nationalteams die nächsten Erfolge feiern zu können. Den Anfang macht am Donnerstag, 7. April, Alexandra Johannsdottir, die genauso wie zwölf ihrer Teamkolleginnen den nächsten Schritt in Richtung Weltmeisterschaft 2023 machen möchte. Mit den Isländerinnen bestreitet die 22-Jährige um 18 Uhr in Belgrad gegen Belarus ihr fünftes Qualifikationsspiel. Aktuell stehen die Nordeuropäerinnen mit neun Punkten knapp hinter den Niederlanden auf Platz zwei in der Gruppe C und können somit weiter von der ersten Teilnahme an einer Weltmeisterschaft träumen.

Ebenfalls am Donnerstag absolviert Letícia Santos mit der brasilianischen Nationalmannschaft ein Freundschaftsspiel gegen Spanien in der Hafenstadt Alicante. Beim Anpfiff im Estadio José Rico Pérez um 20 Uhr darf ein spannendes Duell zwischen dem Siebten der FIFA-Weltrangliste Spanien und dem Neunten Brasilien erwartet werden. Denn die bisherigen drei Duelle zwischen beiden Teams endeten allesamt mit nur einem Tor Unterschied. Zwei Mal behielt das Team um SGE-Verteidigerin Santos die Oberhand.

Österreich trifft auf punktgleiche Nordirinnen

Am Freitag, 8. April, geht es für drei Nationen mit Eintracht-Beteiligung weiter. Um 14 Uhr ist Slowenin Lara Prasnikar in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan gefragt. Während Kasachstan in der Gruppe I noch keines seiner Qualifikationsspiele gewinnen konnte, stehen die Sloweninnen nach drei Siegen aus sechs Spielen auf dem dritten Platz. Die Schweizerinnen hingegen, für die Sandrine Mauron und Géraldine Reuteler nominiert wurden, sind um 18.45 Uhr in Bukarest bei den Rumäninnen zu Gast. Bislang konnte die Nati alle sechs Gruppenspiele souverän gewinnen und führt mit 26 Toren bei zwei Gegentreffern die Gruppe G vor Italien an. Im Hinspiel gelang den Schweizerinnen ein 2:0-Sieg über Rumänien. Für Reuteler wäre es ihr erstes Länderspiel seit ihrem Kreuzbandriss vor rund einem Jahr.

Den Abschluss bilden am Freitagabend um 20.30 Uhr die drei österreichischen Nationalspielerinnen Barbara Dunst, Laura Feiersinger und Verena Hanshaw. Als Tabellenzweiter der Gruppe D hinter England empfängt das Team von Trainerin Irene Fuhrmann Nordirland im Stadion Wiener Neustadt. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 2:2, zu dem Flügelspielerin Barbara Dunst, die zuletzt auch das 4:0 in Jena erzielte, das zwischenzeitliche 1:0 beisteuerte. Passend dazu stehen die Nordirinnen aktuell auch punktgleich mit der Alpenrepublik an Platz drei der Tabelle.

Spitzenduell für das DFB-Team

Ein Duell der direkten Tabellennachbarn wird es auch am Samstag, 9. April, um 16.10 Uhr (live in der ARD) in der Bielefelder SchücoArena geben. Nach sechs Spielen noch ohne Punktverlust führt das deutsche Team die Gruppe H an. Der kommende Gegner Portugal hat hingegen erst ein Spiel verloren – das Hinspiel Ende November. Damals setzte sich die Mannschaft um Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit 3:1 durch. Mit dabei sind mit Nicole Anyomi, Sara Doorsoun, Merle Frohms, Laura Freigang, Sophia Kleinherne und Sjoeke Nüsken erneut sechs Adlerträgerinnen.

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