31.01.2021
Frauen Profis

Zwei Traumtore zum Sieg

Die Adlerträgerinnen münzen bei der Generalprobe in Köln das spielerische Übergewicht erst spät zum verdienten 2:1 (1:1)-Sieg um.

Im letzten Testspiel der Wintervorbereitung ging es für das Team von Niko Arnautis zum Zweitligisten 1. FC Köln. Auf dem Kunstrasenplatz am Geißbockheim gab es nach zwei Traumtoren durch Verteidigerinnen einen 2:1 (1:1)-Sieg. Während bei der Eintracht Alexandra Johannsdottir ihr Startelfdebüt gab, spielten beim Gastgeber mit Peggy Kuznik, Marith Müller-Prießen und Mandy Islacker drei Spielerinnen, die mit dem 1. FFC Frankfurt 2015 die UEFA Women's Champions League gewannen. Auch ihr Trainer Sascha Glass war lange beim FFC tätig.

Wenige Torchancen in Hälfte eins

Viel lief in den ersten Minuten im Mittelfeld ab, Offensivaktionen konnten von den Hessinnen nicht zu Ende gespielt werden. Verteidigerin Camilla Küver gab einen ersten Schussversuch ab (12.). Die Eintracht übte in Folge mehr Druck nach vorne aus und schaltete schneller als die Kölnerinnen, agierte insgesamt clever. Wirklich gefährliche Torchancen gab es allerdings nicht, bis nach einer Ecke in einer unübersichtlichen Situation mehrere Frankfurterinnen die Chance zur Führung hatten (26.). Diese gab wenige Minuten später, als Laura Störzel den Ball aus einiger Distanz in den Winkel schlenzte (33.). Das 1:0 war definitiv verdient zu diesem Zeitpunkt. Umso ärgerlicher, dass im Anschluss an eine Verletzungsunterbrechung, als die Kölnerin Theresa Gosch erst behandelt und dann ausgewechselt wurde, die irische Nationalspielerin Amber Barrett nach einem Konter den Ball in der Nachspielzeit ins SGE-Tor lupfte (45.+1). Sjoeke Nüsken hätte bei ihrem Lattentreffer für die Pausenführung sorgen können.

Zweites Traumtor bringt Sieg

Die Frankfurterinnen wollten bei der Generalprobe unbedingt siegen. Spielerischer, offensivfreudiger und präziser kombinierten die Adlerträgerinnen nach der Pause. Sie zwangen den Gegner nun öfter zu Fehlern und hatten die eine oder andere Torgelegenheit in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit. Trotzdem ergaben sich zu wenige Abschlüsse oder Schüsse aufs Tor, die eine verdiente Führung hätten bringen können. Erst die eingewechselte Letícia Santos erzielte mit der Pike und dem zweiten Traumtor des Tages das Spiel für die SGE (77.).

Trainer Niko Arnautis sagte: "Wir haben ein paar Minuten gebraucht, um richtig in die Partie zu kommen, wir wolten zu viel, manchmal haben wir etwas zu hektisch und kompliziert gespielt. Im Laufe der ersten Halbzeit sind wir dann besser reingekommen und hatten immer mehr Spelanteile, sodass Laura Störzels schönes Tor die verdiente Führung gebracht hat. Wir haben nix zugelassen, bis auf das Gegentor: Da haben wir als Mannschaft nicht gut agiert. In der Halbzeit haben wir besprochen, noch kompakter, entschlossener aufzutreten, um unbedingt mit einem Sieg im letzten Test nach Hause zu fahren. Wir haben dann viele Spielzeiten verteilt, weil alle Mädels sich das erarbeitet haben. In der zweiten Halbzeit waren wir noch dominanter, ohne viele Torchancen zu kreieren. Köln hat nur auf Konter gelauert. Mich hat es dann sehr gefreut, dass Letícia das Siegtor nach ihrer langen Verletzung erzielt hatte. Wir wissen aber auch, dass wir besser spielen können." Kommende Woche geht es wieder in FLYERALARM Frauen-Bundesliga los, die SGE empfängt am Sonntag, 7. Februar, um 14 Uhr den MSV Duisburg.

So spielte die SGE

Frohms – Hechler (46. Feiersinger), Kirchberger (83. Steck), Störzel (69. Santos), Küver – Johannsdottir (46. Mauron), Pawollek – Nüsken (86. Brengel), Freigang (69. Martinez), Dunst (46. Reuteler) – Prasnikar (83. Köster).

So spielte Köln

Nelles – Müller-Prießen (56. Horvat), Calo, Kuznik, Rinast – Beckmann (66. Schraa), Kohr (66. Hirano), Pfluger, Gosch (45.+1 Gudorf) – Barrett, Islacker.

Schiedsrichterin

Laura Duske

Tore

0:1 Störzel (33.)
1:1 Barrett (45.+1)
1:2 Santos (77.)

Gelbe Karte

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