07.09.2008

Zurück in der Erfolgsspur: Eintracht-Frauen siegen in Harheim

Nach der ersten Saisonniederlage des vergangenen Spieltages stand am dritten Spieltag der Verbandsliga Süd die SG Harheim auf dem Plan von Eintracht Frankfurts Fußballerinnen.

Nach der ersten Saisonniederlage des vergangenen Spieltages stand am dritten Spieltag der Verbandsliga Süd die SG Harheim auf dem Plan von Eintracht Frankfurts Fußballerinnen. Den Gegner kannte man bereits aus mehreren Pokalbegegnungen, bei denen die Adlerträgerinnen meist die Oberhand behielten.

So entwickelte sich auf dem Harheimer Hartplatz in der ersten Hälfte zunächst ein sehr einseitiges Spiel, bei dem die Gastgeber in den ersten 45 Minuten nur zwei Mal gefährlich die Mittellinie überquerten, beide Male jedoch an der gut reagierenden Torfrau der Eintracht, Marie-Christin Bittner, scheiterten. Die Eintracht zeigte auf dem ungewohnten Geläuf über weite Strecken gefällige Aktionen, ließ jedoch vor dem gegnerischen Tor die entscheidende Gefahr vermissen. Folgerichtig fiel das 1:0 durch einen Freistoß von Nicole Gueye, die den Ball aus 25 Metern im Tor platzieren konnte.

Auch nach der Führung blieb die Eintracht die weitaus aktivere Mannschaft, doch beste Chancen wurden in dieser Phase ausgelassen. Kurz vor der Pause fiel dann doch noch der ersehnte zweite Treffer als Steffi Löhr einen Strafstoß, nach Foul an Anne Kaps, sicher zur 2:0-Führung verwandelte.

Nach der Halbzeitpause zeigte sich den Zuschauern in Harheim ein gänzlich verändertes Bild, denn plötzlich begann der Gastgeber mitzuspielen und setzte die Eintracht-Defensive immer öfter unter Druck. Eine zwingende Torchance wollte aus der verstärkten Aggressivität aber nicht resultieren. Auf der anderen Seite agierte die Eintracht nun meist zu überhastet und verlor in der Vorwärtsbewegung zu viele Bälle. So dauerte es bis zur 88 Minute, ehe Anita Galovic, nach schöner Vorarbeit von Charlotte Bartl, den überfälligen 3:0-Endstand markierte.

„Trotz des ungewohnten Platzes zeigte die Eintracht über weite Strecken ein ansehnliches Spiel, wusste aber nicht, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. So wäre ein höherer Sieg durchaus vertretbar gewesen“, lautete das Eintracht-Fazit.

Für die Eintracht spielten: Marie-Christin Bittner, Nicole Gueye, Susi Müller, Monika Rettinger, Steffi Löhr, Kristina Dujmovic, Michaela Aichele, Viktoria Walter (52. Lisa Kreusel), Marion Müller, Larissa Weidmann (80. Charlotte Bartl) und Anne Kaps (76. Anita Galovic)

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