13.09.2020
Frauen-Bundesliga

„Wir sind auf einem richtig guten Weg!“

Cheftrainer Niko Arnautis, Sophia Kleinherne, Sandrine Mauron und Laura Feiersinger über den wichtigen Sieg vor der Länderspielpause – die Stimmen zum Auswärtsdreier in Essen.

Trainer Niko Arnautis: Zunächst sind wir froh, dass wir nach langer Zeit hier in Essen mal wieder gewonnen haben und meiner Meinung nach auch verdient. Insgesamt haben wir es verpasst, das eine oder andere Tor mehr zu schießen. Aber wir sind nach dem Rückstand gut in die Partie gekommen und hatten schon vor der Halbzeit richtig gute Chancen, frühzeitiger in Führung zu gehen. Wir wussten, dass Essen bei Standards anfällig sein wird und das haben wir ausgenutzt. In der zweiten Halbzeit hatten wir die Partie im Griff und mit dem 3:1 den Deckel draufgemacht. Über 90 Minuten hatten wir die besseren Chancen und die technisch versiertere Spielanlage. Wir haben letztendlich den Essenerinnen keine Chancen gelassen. 8:2 Tore, sechs Punkte. Damit können wir zufrieden in die Länderspielpause gehen.

Sophia Kleinherne: Natürlich hat uns das nicht in die Karten gespielt mit dem erneuten Rückstand, aber es spricht auch für die Mentalität, dass wir es wieder schaffen, das Spiel zu drehen und das ist das einzige, was am Ende zählt. In der zweiten Halbzeit war es nicht mehr das schönste Spiel, aber wir schaffen es dann, nachzulegen und sogar das 3:1 zu machen. Wie gesagt: Das Resultat ist das, was zählt. Unser Ziel war es, mit sechs Punkten in die Länderspielpause zu gehen und danach auch weiter konzentriert zu arbeiten.

Sandrine Mauron: Wir lagen zwar 0:1 hinten, aber wir haben eine gute Teamleistung gebracht und bis zum Ende gekämpft. Wir wollen mit sechs Punkten aus zwei Spielen in die Nationalmannschaftspause gehen und das ist uns auch gelungen. Danach geht es für uns Schritt für Schritt weiter.

Laura Feiersinger: Generell war es ein verdienter Sieg. Wir haben sehr viele Chancen gehabt, aber leider nicht alle genutzt. Es spricht aber für uns, dass wir nach dem Rückstand stark zurückkommen. Über das 1:1 habe ich mich selbst auch sehr gefreut, weil ich ja nicht wusste, ob ich spielen kann. Zwei Spiele, zwei Siege, mehr geht nicht. Wir sind auf einem richtig guten Weg!

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