10.10.2021
Frauen Profis

„War ein hartes Stück Arbeit“

Nach dem 2:0-Sieg über die SGS Essen lobt Trainer Niko Arnautis die Effizienz seines Teams, während Laura Feiersinger die Wichtigkeit von Merle Frohms für den Erfolg herausstellt.

Cheftrainer Niko Arnautis: Es war wie erwartet ein hartes Stück Arbeit heute. Essen hat uns das Leben sehr schwer gemacht und ein tolles Spiel gezeigt. Auch nach den Gegentoren haben sie nicht nachgelassen und uns immer wieder vor Probleme gestellt. Dementsprechend sind wir sehr glücklich, dass wir eine solch intensive und enge Partie für uns entscheiden konnten. Wir hatten allerdings auch noch zwei, drei riesige Chancen, die wir hätten machen müssen. Wir kamen heute nicht an unsere Leistung von letzter Woche gegen Hoffenheim heran, haben uns dafür aber sehr effektiv gezeigt und sind froh, mit den drei Punkten nach Hause zu fahren. Bei den Toren haben wir gezeigt, wie viel Qualität wir haben. Ich freue mich aber nicht nur über die Tore, sondern auch, dass wir die Null gehalten haben. 

Merle Frohms: Es freut mich, dass wir mit den drei Punkten nach Hause fahren und - unter dem Strich verdient - zu Null gespielt haben. Ich bin natürlich glücklich darüber, dass ich uns mit meiner Leistung so lange im Spiel halten und die Führung verteidigen konnte. Wir hatten heute zwar nicht so klare Torchancen wie sonst, dafür haben wir sie effektiv genutzt und hinten Glück gehabt, beziehungsweise gut verteidigt. Ab und zu muss das Glück ja auch mal auf unserer Seite sein. 

Laura Feiersinger: Es war ein sehr enges Spiel, in dem Kleinigkeiten entschieden haben. Einer unserer Vorteile war, dass wir im Gegensatz zu Essen eine Merle Frohms im Tor stehen hatten. Dass wir mittlerweile auch solche knappen Spiele gewinnen können, zeigt unsere Entwicklung. Diese Kaltschnäuzigkeit und Kampfbereitschaft nehmen wir ins Spiel gegen die Bayern mit. Im Zweikampf ist mir die Schulter ausgekugelt worden, deshalb musste ich ausgewechselt werden.

Markus Högner, Trainer der SGS Essen: Ich bin enttäuscht und unzufrieden mit dem Ergebnis, aber nicht mit dem Spiel meiner Mannschaft. Gerade in der ersten Halbzeit ist unser taktischer Plan gut aufgegangen und wir haben wenig zugelassen, Frankfurt hingegen hat seine Chancen allerdings eiskalt genutzt. In der zweiten Halbzeit ist es uns gut gelungen, den Druck zu erhöhen. Da hätten wir das 1:1 machen müssen und hätten so das Spiel kippen können. Im Gegenzug kassieren wir das zweite Gegentor. Man muss aber auch sagen, dass Merle Frohms exzellent gehalten hat. Es ist insgesamt eine bittere Niederlage, aber wenn die Mädels so kämpfen, werden sie von mir nie einen Vorwurf hören. 

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