19.04.2010

Verdiente Niederlage in Zellhausen

Ohne Punkte kehrte die zweite Mannschaft von ihrem Gastspiel in Zellhausen zurück.

Die zweite Mannschaft verlor in der Gruppenliga Frankfurt nach einer schlechten ersten Halbzei beim SV Zellhausen mit 0:1.Die Zellhausenerinnen ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer Herr im Hause ist. Eintracht Frankfurt, in der Vorwoche noch so couragiert und engagiert gegen Großauheim aufgespielt, gewann keinen Zweikampf und konnte Zellhausen nicht wie erhofft vom eigenen Strafraum fernhalten. Von Beginn an war Zellhausen die spielbestimmende Mannschaft.Thersa Werner, Janina Jakob und Sabrina Berger brachten die Frankfurter Mannschaft ein ums andere mal in große Verlegenheit. Zellhausen vergab jedoch immer wieder die besten Einschussmöglichkeiten oder scheiterte an Simone Hartmann. Das 0:0 zur Halbzeit spiegelte den Spielverlauf nicht wieder. „Meine Spielerinnen waren gedanklich wohl im Freibad, anders kann ich mir diese Einstellung nicht erklären und Fußball hat nun mal viel mit Einstellung zu tun“, so Trainer Christian Wiesinger später. Die erste Halbzeit liest sich in Zahlen wie folgt: Eintracht 1 Torchance und Zellhausen gefühlte 100.Lisa Söder, die das Spiel in der zweiten Hälfte an sich riss und den Ball immer forderte, zog ihre Mitspielerinnen aus der Lethargie. So auch in der 47. Minute: Söder dribbelte über das halbe Feld und ließ das komplette Zellhausener Mittelfeld hinter sich. Lediglich ihr finales Zuspiel auf Laura Krüger war dann einen Tick zu steil. Das Bemühen der Eintracht warnun zu sehen. Die beste Möglichkeit im gesamten Spielverlauf hatte Laura Krüger. Sie dribbelte sich im 16er durch drei Abwehrspielerinnen durch, übersah dann aber die frei stehende Söder und schoss schlussendlich die Torfrau an.Auch Jenny Zitnik machte über ihre linke Seite immer mehr Druck. So gelang ihr, nach langem Freistoß von Wilkes, ein sehenswerter Fallrückzieher im Strafraum der Zellhausenerinnen. Dieser wurde jedoch geblockt. Zellhausen beschränkte sich nun auf Konter, dies jedoch immer wieder gefährlich. Und so bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit in der zweiten Hälfte: „Wer die Dinger vorne nicht macht,…“. Ein unnötiges Foul führte zum Freistoß. Der Freistoß kam mustergültig auf den Kopf von Theresa Werner, die damit zugleich den 1:0 Siegtreffer markierte (80.).Bis zum Ende passierte dann nichts mehr. "Die erste Halbzeit war absolut indiskutabel! So darf man als Mannschaft nicht auftreten. Das hatte noch nicht einmal C-Klasse-Niveau. Im Grunde hätten wir zur Halbzeit bis auf Simone Hartmann alle auswechseln müssen. Wir müssen diese grundlegenden Fehler abstellen. Das ist allerdings schwerer gesagt als getan", so das Trainer-Team unisono.Für die Eintracht spielten: Simone Hartmann, Tanja Krumpfert (25. Giuliana Ziller), Cherelle Wilkes, Pia Fischer, Fatma Altincok (70. Julia Brenner), Linda Duerden, Kristina Dujmovic, Mira Karoglan, Anika Klusmeier (30. Lisa Söder), Jenny Zitnik, Laura Krüger.

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