18.08.2009

Über "Umleitungen" in die zweite Runde

Mitten ins alljährliche Trainingslager der Eintracht-Frauen im Vogelsberg fiel in diesem Jahr die erste Runde des Bezirkspokals gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten SVP Fauerbach. So reisten die Frankfurterinnen am vergangenen Samstag über mehrere Umleitungen und mit etwas schwereren Beinen als sonst zum Pokalgegner, den es auf dem Weg zum Hessenpokal als erstes zu schlagen galt. Nach 90 spannenden Minuten war der Weg mit einem souveränen 6:2-Sieg geebnet, bei dem sich vor allem Michaela Aichele mit vier spektakulären Treffern und Marina Urzo als Spielgestalterin und Vorlagengeberin hervortaten.

Mitten ins alljährliche Trainingslager der Eintracht-Frauen im Vogelsberg fiel in diesem Jahr die erste Runde des Bezirkspokals gegen den ehemaligen Ligakonkurrenten SVP Fauerbach. So reisten die Frankfurterinnen am vergangenen Samstag über mehrere Umleitungen und  mit etwas schwereren Beinen als sonst zum Pokalgegner, den es auf dem Weg zum Hessenpokal als erstes zu schlagen galt. Nach 90 spannenden Minuten war der Weg mit einem souveränen 6:2-Sieg geebnet, bei dem sich vor allem Michaela Aichele mit vier spektakulären Treffern und Marina Urzo als Spielgestalterin und Vorlagengeberin hervortaten.Die Partie begann mit einem Warnschuss der Gastgeberinnen, die bereits in der zweiten Spielminute nach einer Ecke die Führung auf dem Fuß hatten. Die Eintracht konterte im direkten Gegenzug, dessen Abschluss von Marina Urzo durch die Fauerbacher Torhüterin jedoch gehalten werden konnte. Zehn Minuten später war es wiederum Urzo, die mit einem Freistoß die Vorlage zu Michaela Aicheles erstem Treffer an diesem Tag gab - per Direktabnahme zum 0:1. Gleich der nächste Frankfurter Angriff brachte eine Ecke ein, die Elena Ries mustergültig auf den Kopf von Aichele zirkelte - das sehenswerte 0:2. Die Eintracht hatte nun ihren Rhythmus im noch ungewohnten neuen System gefunden und zeigte trotz der Hitze und der Strapazen des Trainingslagers in der ersten Hälfte eine ansprechende spielerische Leistung. An allen Angriffen in dieser Phase beteiligt, zeigte sich vor allem Urzo immer wieder als Ideengeber, deren Pass in der 39. Minute ebenfalls als Vorlage fungierte - diesmal für Ries, die mit ihrem Treffer zum 0:3 den Pausenstand markierte.Auch nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern in Fauerbach zunächst ein unverändertes Bild, war es doch wieder Urzo, die in der 54. Spielminute nach einem Pass von Marion Müller per Distanzschuss auf 0:4 erhöhte. Mit diesem passablen Vorsprung im Rücken ließ es die Eintracht nun ruhiger angehen, was von den klassentieferen Gastgebern jedoch sofort bestraft wurde. So fiel das 1:4 in der 59. Minute und nur acht Minuten später folgte, in einer kurzen Aufwindphase der Fauerbacher das 2:4 durch einen sehenswerten Distanzschuss. Bevor die Partie zu sehr an Brisanz gewinnen konnte, stellte Aichele die alten Verhältnisse wieder her und erzielte mit dem „Tor des Tages" aus gut 30 Metern das 2:5. Wie eine Kopie wirkte es da nur ein paar Minuten später als abermals Aichele von exakt der gleichen Position noch einmal abzog und das Endergebnis nicht weniger spektakulär auf 2:6 erhöhte. Die nun endgültig demoralisierten Gastgeber unternahmen nun keine Versuche mehr, das Frankfurter Tor noch einmal ernsthaft zu gefährden und auch die Eintracht beließ es bei diesen sechs Treffern. Die Eintracht-Frauen bleiben also weiterhin auf Kurs - auf der „Umleitung" Richtung Hessenpokal.Für die Eintracht spielten: Marie-Christin Bittner, Maria Schultis, Monika Rettinger, Katharina Weis, Nicole Gueye, Elena Ries, Steffi Löhr, Michaela Aichele (80. Larissa Weidmann), Lisa Kreusel (58. Mareike Goeddel), Marina Urzo und Marion Müller (75. Anika Klusmeier)

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