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23.04.2023
Frauen-Bundesliga

„Stolz aufs Team“

Nach dem 2:0-Sieg über Köln sprechen Niko Arnautis, Torschützin Barbara Dunst und Sara Doorsoun über die Kulisse von mehr als 38.000 Fans und die verdienten drei Punkte.

Cheftrainer Niko Arnautis: Erst einmal herzlichen Glückwunsch an den 1. FC Köln zu dieser herausragenden Kulisse heute. Großartig, was hier auf die Beine gestellt wurde. Wir sind sehr froh, ein Teil davon gewesen zu sein. Es hat einfach Spaß gemacht, hier zu spielen. Zum Spiel: In der Anfangsviertelstunde hat man uns eine gewisse Nervosität angemerkt, dann aber haben wir immer mehr das Spiel gemacht. Ab dem Tor und je länger das Spiel ging, desto besser waren wir drin. Wir hatten einige Chancen, um das zweite Tor zu machen, relativ spät haben wir dann nachgelegt. Am Ende haben wir gegen gute Kölnerinnen, die leidenschaftlich gekämpft haben und auch im vorderen Drittel gefährlich waren, in meinen Augen verdient gewonnen. Ich bin mega stolz auf meine Mannschaft, die diese Kulisse angenommen und sich belohnt hat. Das war nicht einfach heute. 

Torschützin Barbara Dunst: Die Kulisse heute war unglaublich, das wünschen wir uns, dafür kämpfen wir seit Jahren. Ich hatte Gänsehaut, als wir rausgegeangen sind. Mit Österreich das EM-Eröffnungsspiel im Old Trafford war krass – das hier aber auch, die Kirsche auf der Torte! Respekt an Köln, das war eine vorbildliche Leistung des Vereins. Der Führungstreffer war mein erster Saisontreffer, der war für uns fürs Spiel, aber auch für mich sehr wichtig. Denn wir sind nicht gut in die Partie gestartet, Köln hat es uns schwer gemacht. Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit. Gut, dass wir hinterher mit dem zweiten Tor den Deckel aufs Spiel gemacht haben, sonst hätte es eng werden können.

Sara Doorsoun: Köln ist eine fußballverrückte Stadt, ich bin stolz, mit Eintracht als Gegner Teil dieses Rekords sein zu dürfen. Gerade für mich als gebürtige Kölnerin war es etwas ganz Besonderes. Aber ich spiele für Frankfurt und da kenne ich auf dem Platz nichts.

Nicole Bender-Rummler, Trainerin des 1. FC Köln: Die Atmosphäre war einmalig, das haben wir so noch nie erlebt. Da könnte ich mich dran gewöhnen. Wir haben richtig gute Werbung für unsere Frauenfußball gemacht. Ich finde, wir sind gut ins Spiel gekommen und waren bis zum Gegentor auch im letzten Drittel aktiv, hatten dann aber nicht das nötige Glück. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir fünf bis zehn gute Minuten gezeigt. Trotzdem muss man sagen, dass am Ende der Sieg für die Eintracht völlig in Ordnung geht.