Gegen die Breisgauerinnen mit Ex-Adlerträgerin Sophie Nachtigall in der Startelf setzte Cheftrainer Niko Arnautis nach einer intensiven Trainingswoche und rund zwei Wochen vor dem Ligastart gegen die SGS Essen (5. September) auf eine Anfangself mit drei Sommerneuzugängen. Amanda Ilestedt, Ereleta Memeti und Rebecka Blomqvist durften starten. Angeschlagen fehlten in Ottersweier Ainhoa Alguacil, Marthine Østenstad und Lara Prasnikar sowie die Langzeitverletzte Sophia Winkler. Im Kader stand erneut Gastspielerin Eleni Markou.
Die Adlerträgerinnen versuchten das Spiel schon früh auf ihre Seite zu ziehen. Nach einem Foul an Géraldine Reuteler legte sich Nina Lührßen den Ball beim Freistoß zurecht und vollendete aus rund 18 Metern mittlerer Position ins rechte Eck (4. Minute). Ereleta Memeti (7./12.) und erneut Lührßen per Freistoß näherten sich mit ihren Abschlüssen dem zweiten Treffer des Tages. Den erzielte schließlich Nicole Anyomi. Nach Ballverlust der Freiburgerinnen schaltete die Angreiferin schnell um, scheiterte zunächst an der Latte, verwertete dann aber ihren eigenen Abpraller (15.). Lührßen (24.) scheiterte mit einem direkten Eckball, den Benkarth noch an die Latte lenken konnte (24.). In der Folge hatten die Frankfurterinnen viel Dominanz, ließen defensiv wenig zu, kamen aber nicht mehr zu zwingenden Torchancen.
Nach der Halbzeit wechselte die Eintracht gleich siebenmal und knüpfte nahtlos an die sehr dominante erste Hälfte an. Die eingewechselte Remina Chiba (46.) und Freigang (49.) setzten gleich mit ihren Abschlüssen erste Akzente. Doch die Freiburgerinnen steckten nicht auf, kamen durch Tessa Blumenberg (59.), Luca Birkholz (62.) und Meret Felde (64.) zu vielversprechenden Abschlussmöglichkeiten, scheiterten aber entweder an der eingewechselten Torhüterin Lina Altenburg oder verzogen. Auf der Gegenseite verzog auch Lisanne Gräwe nach Vorarbeit von Chiba knapp (68.). Die Breisgauerinnen erzielten in der Schlussphase doch noch den Anschlusstreffer. Svenja Fölmli stocherte den Ball nach einem Eckball ins Tor (80.). Es blieb letztlich beim knappen 2:1-Erfolg für die Eintracht Frauen.
„Hat gemerkt, dass wir in der Entwicklung wieder eine Woche weiter sind“
Cheftrainer Niko Arnautis sagte nach dem Spiel: „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir sehr attraktiven Fußball gespielt und hätten höher führen müssen. Ein Gegentor per Standard ist immer ärgerlich, aber das werden wir analysieren und in Zukunft besser machen. Insgesamt war das aber eine souveräne Leistung, auf der wir aufbauen können. Alles in allem sind wir mit dieser Woche und dem Spiel sehr zufrieden. Man hat gemerkt, dass wir in der Entwicklung und in den Abläufen wieder eine Woche weiter sind. Die vergangene Woche war sehr intensiv, mit vielen Pressingeinheiten und auch unter dem Aspekt hat das Team heute eine gute Leistung gezeigt.“
In der kommenden Woche folgt dann vor dem Bundesligaauftakt die finale Generalprobe gegen OL Lyonnes (30. August, 13 Uhr, in Herzogenaurach).
So spielte die SGE:
Paulick (46. Altenburg) – Riesen (46. Wolter (70. Blomqvist), Ilestedt (46. Ivelj), Veit, Lührßen (46. D. Acikgöz) – Reuteler (46. Teulings), Senß (61. Markou), Freigang, Memeti (46. I. Acikgöz) – Anyomi (46. Chiba), Blomqvist (61. Gräwe).
So spielte der SC Freiburg:
Benkarth - Karl, Felde, Stierli, Blumenberg, Bienz, Vobian, Szenk, Birkholz, Sigurdardöttir, Nachtigall.
Tore:
1:0 Lührßen (4.)
2:0 Anyomi (14.)
1:2 Fölmli (80.)
Schiedsrichter:
Josef Mourad