07.10.2020
Frauen-Bundesliga

„Müssen wieder eine Schippe drauflegen“

Trainer Niko Arnautis, Kapitänin Tanja Pawollek, Laura Störzel und Barbara Dunst analysieren das Remis: die Stimmen zum 2:2 gegen Bayer 04 Leverkusen.

Niko Arnautis: Im Großen und Ganzen müssen wir mit dem einen Punkt heute leben und auch zufrieden sein. Mit der Leistung bin ich ein bisschen hin- und hergerissen. Ich finde, dass wir in der Anfangsphase nicht so griffig und entschlossen genug in den Aktionen waren. Wir sind dann trotzdem in Führung gegangen und haben danach direkt den Ausgleich kassiert. Ich bin der Meinung, dass wir die erste Halbzeit ein bisschen verschlafen haben. In der Halbzeitpause mussten wir zweimal verletzungsbedingt wechseln. Ich denke, dass wir dann aber viel besser und entschlossen herausgekommen sind. Als wir das Spiel gerade in den Griff bekommen hatten, kriegen wir durch einen Fehler von uns einen Konter, der zum 1:2 führte. Das war natürlich ärgerlich, weil wir gerade in diesem Moment ganz gut in das Spiel gefunden haben. Es war sicherlich nicht das schönste Fußballspiel, das wir heute gespielt haben. Aber ich glaube, dass wir in der zweiten Halbzeit sehr viele klare, zum Teil hundertprozentige Torchancen hatten. So war es halt so, dass wir am Ende einen berechtigten Elfmeter bekommen haben, Laura Freigang eiskalt geblieben ist und wir zum 2:2 ausgleichen konnten. Wir müssen jetzt einfach mit dem Punkt leben und wissen aber auch, dass wir über 90 Minuten Fußball spielen und Gas geben müssen.

Tanja Pawollek: Wir sind nicht in das Spiel gekommen sind. Der Gegner hat zu Beginn viel mehr Zweikämpfe gewonnen. Nach und nach haben wir uns dann besser in das Spiel gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann viel besser gemacht, denn wir hatten viel mehr Chancen. Wir hätten dann auch das 2:1 machen müssen, im Gegenzug haben wir das 1:2 kassiert. Im Endeffekt können wir mit dem Punkt leben, da es in der letzten Minute war. Aber natürlich haben wir uns mehr vorgestellt, wir wollten mit einem Dreier nach Hause fahren. Glücklicherweise haben wir einen Punkt mitgenommen.

Laura Störzel: Ich denke wir haben die ersten 20 Minuten stark verschlafen und können deshalb mit dem 2:2 glücklich sein, obwohl wir insgesamt etwas mehr vom Spiel hatten. Wir hatten zwar mehr Torchancen, allerdings ist Leverkusen vor unserem Tor immer sehr gefährlich geworden. Wir haben heue nicht gut verteidigt und auch der Spielaufbau war auch nicht allzu gut. Am Ende kann man mit dem 2:2 glücklich sein, es ist immerhin besser, als wenn wir 1:2 verloren hätten. Deswegen Chapeau, dass Laura den Elfmeter in der 89. Minute reingemacht hat.

Barbara Dunst: Ich denke, im Gesamten war es ein verdientes Unentschieden. Wir haben anfangs nicht in unseren Rhythmus gefunden. In der zweiten Halbzeit sind wir besser aus der Kabine gekommen, haben uns relativ gute Chancen erspielt und dann den Ausgleichtreffer erzielt. Am Sonntag müssen wir definitiv wieder eine Schippe drauflegen.

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