04.04.2010

Maria Schultis schießt Eintracht ins Halbfinale

In einem spannenden und von großem Einsatz geprägten Hessenpokal-Viertelfinale triumphierte die Eintracht am Ende durch ein 25 Meter-Traumtor von Maria Schultis über den Landesligisten FFG Winterkasten-Reichenbach.

In einem spannenden und von großem Einsatz geprägten Hessenpokal-Viertelfinale triumphierte die Eintracht am Ende durch ein 25 Meter-Traumtor von Maria Schultis über den Landesligisten FFG Winterkasten-Reichenbach. Dank der Rückkehr von Torfrau Marie-Christin Bittner und Mittelfeldakteurin Michaela Aichele, zeigte die SGE vor allem spielerisch eine enorme Steigerung zu den letzten Hessenliga Duellen. Im Halbfinale trifft die Eintracht nun voraussichtlich am 13. Mai um 17 Uhr am heimischen Riederwald auf den Regionalligisten TSV Jahn Calden, der den SV Gläserzell mit 4:0 distanzierte.

Die ersten zehn Minuten des Viertelfinales auf dem Reichenbacher Kunstrasen gehörten den Gastgebern, die ihr Glück immer wieder mit steilen Bällen in die Spitze suchten. Nach dieser Phase hatte sich die Frankfurter Defensive jedoch formiert, sodass sich die FFG an der Abwehrreihe der Eintracht ein ums andere Mal die Zähne ausbiss. Auf der Gegenseite zeigte das Team von Trainer Klaus Krost endlich wieder ein ansehnliches Kurzpassspiel mit schnellen  Seitenwechseln, von denen einer in der 10. Minute zum spielentscheidenden Tor führte: Nach einem Pass von Nicole Gueye nutzte Maria Schultis den ihr gebotenen Freiraum und zirkelte den Ball aus 25 Metern unhaltbar für die gegnerische Torfrau in den Winkel. Im weiteren Verlauf des Spiels versuchten beide Mannschaften zielstrebig nach vorne zu spielen, der größte Teil des Geschehens fand jedoch weiterhin zwischen den Strafräumen statt. Somit ging es mit diesem knappen 1:0 in die Halbzeitpause.Die zweite Hälfte begann mit einem Schockmoment auf Frankfurter Seite, als Michaela Aichele in der 51. Minute nach einer stark umstrittenen gelb-roten Karte den Platz verlassen musste. Die Eintracht verstärkte nun ihre Defensivarbeit noch einmal und beschränkte sich auf kontrollierte Konter, bei deren Abschluss jedoch unter anderem die starke Schultis und Leonie Günther scheiterten. Die FFG rannte auf der Gegenseite weiter auf das Frankfurter Tor an, blieb jedoch immer wieder an der gut agierenden Viererkette hängen, die an diesem Tag keine gegnerischen Chancen zuließ. Spätestens als Susanne Müller in der 89. Minute die einzige gefährliche Situation der Gastgeber auf der Linie klärte, stand fest, dass das Frankfurter Tor an diesem Tag vernagelt bleiben würde.Letztlich bleibt festzuhalten, dass die FFG vor allem aufgrund der zweiten Hälfte durchaus mehr Ballbesitz vorzuweisen hatte, daraus aber keine Chancen resultierten. Die Eintracht zeigte sich in ihren Aktionen genauer und bewies Moral, als man nach der gelb-roten Karte nur noch zu zehnt auf dem Platz stand. Ein verdienter Sieg also, in einem spannenden und hart umkämpften Pokalspiel.Für die Eintracht spielten: Marie-Christin Bittner, Nicole Gueye, Monika Rettinger, Susanne Müller, Maria Schultis, Katharina Weis, Michaela Aichele, Elena Ries, Viktoria Walter (71. Marion Müller), Leonie Günther und Katrin Krokolinski

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