26.09.2021
DFB-Pokal Frauen

„In der Höhe verdient“

In der ersten Halbzeit zu ineffizient, nach der zweiten Hälfte aber souverän gewonnen: Trainer Niko Arnautis und drei SGE-Torschützinnen sprechen über den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals.

Cheftrainer Niko Arnautis: In der ersten Halbzeit haben wir uns gegen einen tiefstehenden Gegner noch etwas schwergetan. Nach 50 Sekunden hatten wir zwar direkt eine riesige Chance, danach aber in zwei Situationen auch Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Betrachtet man das ganze Spiel, kann man sagen, dass wir in der Höhe verdient gewonnen haben. Wir hatten sogar noch Chancen, weitere Treffer zu erzielen. Man hat gesehen, dass die Mannschaft funktioniert, auch wenn wir heute sechs Änderungen in der Startelf hatten. 5:0 gegen einen Gegner zu gewinnen, der in der 2. Frauen-Bundesliga gut dasteht, ist keine Selbstverständlichkeit. Da haben sich andere Teams aus der ersten Liga schon schwerergetan. Wir haben unsere Pflicht erfüllt und den vierten Pflichtspielsieg in Folge eingefahren. Von daher sind wir sehr glücklich und zufrieden.

Laura Freigang: Wir sind gut ins Spiel gestartet und hätten früh das erste Tor machen können. Nach unserem Treffer haben wir dann allerdings etwas nachgelassen und hatten Glück, nicht noch vor der Pause ein Gegentor zu kassieren. In der zweiten Halbzeit haben wir dann unsere Qualität ausgespielt: Wir haben den Ball besser laufen lassen, klarer und zielstrebiger gespielt und die Chancen genutzt – zwar nicht alle, aber viele, sodass es letztlich auch in der Höhe ein verdienter Sieg war.

Alexandra Johannsdottir: Wir hatten in der ersten Hälfte viele Chancen, die wir allerdings nicht gut genutzt haben. Das lag auch daran, dass Nürnberg gut gespielt und vor allem ihre Torhüterin stark gehalten hat. In der Pause haben wir angesprochen, dass wir noch aggressiver sein wollen und mehr Sprints hinter die Linie machen müssen. Das haben wir in der zweiten Hälfte gut umgesetzt. Sandrines Tor hat uns letztlich den notwendigen Push gegeben, den wir brauchten, um weitere Tore zu schießen. Danach hatten wir das Spiel in der Hand.

Sandrine Mauron: Am Anfang haben wir uns etwas schwergetan. Wir haben das Spiel zwar dominiert, aber die Chancen nicht effizient genug genutzt. Der frühe Lattenschuss von Nürnberg war für uns ein Zeichen, dass wir mehr machen müssen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit auch getan und souverän gewonnen. Ich hatte bei meinem Treffer etwas Glück, dass der Ball nach der Ecke genau zu mir rollte und ich zum Abschluss kam. Ich bin froh, ein Tor gemacht zu haben. Noch wichtiger ist aber, dass wir gewonnen haben und gemeinsam in die nächste Runde eingezogen sind.

Sportdirektor Siegfried Dietrich: Ich freue mich sehr, dass wir bei unserem ersten Pokalauftritt in der laufenden Saison gegen sehr ambitionierte Nürnbergerinnen dank einer überzeugenden Leistung und einem hochverdienten Sieg die dritte Runde erreicht haben. Klasse, dass wir heute auch mit der Breite unseres Kaders gezeigt haben, dass wir in unserer sportlichen Entwicklung weiterhin auf einem guten Weg sind. Nicht zuletzt dadurch bin ich sicher, dass uns der gute Saisonstart in der Liga und in den Pokal beflügelt, mit viel Optimismus in die nächsten Herausforderungen gehen zu können.

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