11.10.2020
Frauen-News

„Fahren wegen Naivität ohne Punkte nach Hause“

Trainer Niko Arnautis findet nach der 2:3-Niederlage deutliche Worte für seine Mannschaft und erklärt die Gründe. Auch Laura Freigang, Kapitänin Tanja Pawollek und Sandrine Mauron erklären ihre Sicht der Dinge.

Niko Arnautis: Für die Niederlage ist es sehr schwierig, Worte zu finden, weil wir über 90 Minuten die klar dominierende Mannschaft waren. Wir starten gut mit zwei großen Chancen, da denke ich zum Beispiel an den Lattentreffer von Laura Freigang aus der 5. Minute. Wir müssen eigentlich schon 2:0 führen und bekommen dann nach einem Standard den Gegentreffer, das war gefühlt der erste Angriff von Sand. Wir sind dann aber auch wieder gut im Spiel gewesen, haben das 1:1 gemacht, sind in die Kabine und haben auch gesagt, dass wir hier weiter mitspielen wollen und dann die Chancen bekommen. Wir haben aber auch darauf hingewiesen, dass wir klar und strukturiert spielen müssen, den Gegner nicht einladen dürfen. Da kann ich es nicht verstehen, wie man das Spiel innerhalb von drei Minuten noch aus der Hand gibt. Das sind ärgerliche Dinge, die wir uns ankreiden lassen müssen. Dass wir aufgrund der Naivität mit null Zählern nach Hause fahren. Das ist sehr ärgerlich, weil wir aufgrund der Spielanteile und und Chancen gewinnen müssen. Wegen der individuelle Fehler und der Naivität haben wir uns dann aber unnötigerweise auf die Verliererstraße gebracht.

Tanja Pawollek: Es fühlt sich natürlich nicht gut an. Wir sind nach Sand gekommen, um drei Punkte zu holen und wenn wir die dann verschenken, auch noch durch eigene Fehler, dann ist das natürlich sehr ärgerlich. Das kann nicht unser Maßstab sein!

Laura Freigang: Wir hätten es schlauer ausspielen müssen, wir hatten genug Chancen und so ist es mit der ersten Niederlage natürlich sehr schade. Jetzt müssen wir unseren Fokus auf Freitag richten und direkt wieder Punkte holen! Im Moment habe ich Glück, dass die Dinger reingehen. In der 5. Minute hätte ich auch schon eins machen können, dann wäre das Spiel vielleicht auch ganz anders verlaufen. Das ärgert mich am Ende viel mehr.

Sandrine Mauron: Wir sind sehr enttäuscht, weil wir das Spiel eigentlich in der Hand haben. 20 Minuten vor Ende führen wir und können das reifer zu Ende bringen. Es ist einfach Schade, weil wir das Spiel gewinnen müssen. Es ist jetzt sehr frustrierend! Wir wollten die englische Woche gut abschließen und müssen jetzt feststellen, dass wir nicht so viele Punkte geholt haben wie es geplant war.

Trainerin SC Sand, Nora Häuptle: Wir sind gut in die Partie gekommen, wussten aber, dass Frankfurt mehr Ballbesitz haben würde. Für uns war wichtig, dass wir defensiv besser stehen, was uns gut gelungen ist. Die letzten 30 Minuten gingen dann an uns, in denen uns Chiara Loos mit ihrer individuellen Klasse zum Sieg geführt hat. Wir sind jetzt alle müde, aber glücklich.

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