21.04.2009

Eine Halbzeit reicht zum Sieg

Einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft konnten die Frauen der Frankfurter Eintracht am vergangenen Spieltag der Verbandsliga-Süd machen.

Einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft konnten die Frauen der Frankfurter Eintracht am vergangenen Spieltag der Verbandsliga-Süd machen. Mit einem klaren 3:0 wurde der Tabellendritte aus Hausen aus dem Titelrennen geworfen. Durch die gleichzeitige Niederlage des direkten Verfolgers Winterkasten/Reichenbach in Rommelhausen, benötigt die Eintracht nun lediglich noch zwei Siege zum vorzeitigen Titelgewinn.Hoch motiviert und konzentriert ging die Mannschaft von Trainer Klaus Krost von Beginn an gegen Hausen zu Werke und drängte den Gegner früh in die eigene Hälfte zurück. Auf der Gegenseite versuchten die Gastgeber über Konter zum Erfolg zu kommen, doch die Eintracht zeigte sich defensiv sehr gut eingestellt und ließ nur selten Gefahr für das eigene Tor aufkommen.So musste die wiedergenesene Torhüterin Marie-Christin Bittner im gesamten Spiel nur zweimal ihr Können aufweisen, um ein Gegentor zu verhindern. Auch die Eintracht-Offensive präsentierte sich in den ersten 45 Minuten von ihrer besten Seite und ließ dem Gegner ein ums andere Mal das Nachsehen. Besonders hervor taten sich in dieser Phase Lisa Kreusel und Elena Ries, die mit schnellen Kombinationen immer wieder für Unruhe in der gegnerischen Abwehr sorgten.So war es auch ein Eckball von Ries, der das 1:0 für die Eintracht einleitete, das Charlotte Bartl nach einem Gewühl im Strafraum erzielte. Nach der Führung legte die Eintracht nach und markierte in der 27. Minute das verdiente 2:0 durch Marion Müller. Marina Urzo hatte die Vorarbeit geleistet. Noch in der ersten Hälfte fiel auch das 3:0, abermals eingeleitet durch Ries, deren Vorlage wiederum Bartl mit einem Treffer ins lange Eck verwerten konnte.Nach dem Wechsel schaltete die Eintracht einen Gang zurück und beschränkte sich weitestgehend auf Ergebnissicherung. Die sich bietenden Kontergelegenheiten wurden nun ungenügend genutzt, doch wusste Hausen im Gegenzug auch nichts mit dem größeren Freiraum anzufangen. So endeten die Angriffe der Teutonia meist kurz hinter der Mittellinie. Da die Eintracht nicht musste und Hausen nicht konnte, plätscherte die zweite Hälfte eher mäßig dahin und der Halbzeitstand stellte letztlich auch den Endstand dar.   Für die Eintracht spielten: Marie-Christin Bittner, Maria Schultis, Monika Rettinger, Susanne Müller, Katharina Weis, Marina Urzo (79. Julia Brenner), Michaela Aichele, Lisa Kreusel, Elena Ries, Charlotte Bartl (52. Larissa Weidmann) und Marion Müller (68. Viktoria Walter).

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