04.05.2021
Frauen-Bundesliga

Duell der Tabellennachbarn

Die SGE empfängt am kommenden Mittwoch die SGS Essen im Stadion am Brentanobad. Das Nachholspiel des Sechsten gegen den Siebten läuft live bei Eurosport und MagentaSport.

Nachdem im Februar das Wetter nicht mitgespielt hatte und im März die zwischenzeitliche Mannschaftsquarantäne im Weg stand, steht für die Eintracht mit dem dritten Anlauf gegen die SGS Essen zugleich eine Englische Woche an. Die Frankfurterinnen empfangen am kommenden Mittwoch, 5. Mai, die Essenerinnen im Stadion am Brentanobad, ehe am Sonntag Turbine Potsdam auf die Adlerträgerinnen wartet. Das Nachholspiel des 13. Spieltags der FLYERALARM Frauen-Bundesligasaison 2020/21 gegen Essen wird um 19.15 Uhr angepfiffen. Sowohl Eurosport als auch MagentaSport übertragen die Partie der beiden Tabellennachbarn.

Für SGE-Trainer Niko Arnautis richtet sich der Fokus erst einmal auf Essen, bevor es am Sonntag zum Rivalen nach Potsdam geht: „Nachdem wir zuletzt sehr gute Leistungen gezeigt haben und uns mit Siegen belohnen konnten, haben wir das spielfreie Wochenende mit guten Trainingseinheiten für die Vorbereitung auf die SGS nutzen können. Unsere Form müssen wir in der Englischen Woche neu unter Beweis stellen.“

Wir haben das spielfreie Wochenende mit guten Trainingseinheiten für die Vorbereitung auf die SGS nutzen können. Unsere zuletzt gute Form müssen wir aner in der englischen Woche neu unter Beweis stellen.

Cheftrainer Niko Arnautis

Mit den Endplatzierungen fünf, vier und fünf in den vergangenen drei Spielzeiten stand die SGS jeweils stets exakt einen Rang vor dem FFC. Im Sommer nach dem nur knapp verlorenen DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg (2:4 i. E.) gab es einen großen Umbruch: Zwölf Spielerinnen – darunter die deutschen Nationalspielerinnen Marina Hegering, Lea Schüller (beide FC Bayern München), Turid Knaak (Atlético Madrid) und Lena Oberdorf (VfL Wolfsburg) – verließen das Team von Trainer Markus Högner, ebenso viele kamen neu. Die nächsten Talente stehen aber bereits in den Startlöchern: Nicole Anyomi debütierte im Februar für die deutsche A-Nationalmannschaft und die 17-jährige Carlotta Wamser traf bereits vier Mal in ihrer Debütsaison. Ende April verlor die SGS bei Bayer 04 Leverkusen 1:2.

100. Frankfurt-Tor liegt in der Luft

99:37 Tore erzielten die Frankfurterinnen in bislang 33 Bundesligapartien, 22 Mal siegte der FFC beziehungsweise die SGE. Zuletzt auch in der Hinrunde, als die Adlerträgerinnen dem Drei-Tore-pro-Spiel-Schnitt exakt gerecht wurden und auswärts 3:1 gewannen. Laura Feiersinger, Verena Aschauer und Laura Freigang drehten die Partie nach einem frühen Rückstand. Für Kleinherne kein Grund, dass die SGE Favorit sei: „In Essen hat ein Umbruch stattgefunden, aber sie haben auch in der Vergangenheit gezeigt, dass sie immer wieder gut darin sind, junge Talente auszubilden. Insofern sehe ich Essen diese Saison wieder als eine starke Mannschaft an, die uns nichts schenken wird.“ Die Nationalverteidigerin lobt die „sehr freche Spielweise“ der SGS und sagt: „Für uns ist es auf jeden Fall sehr wichtig, dass wir Essen unser Spiel aufdrücken. So lassen wir es im besten Fall gar nicht erst zu, dass sie ihre individuellen Qualitäten ausspielen können.“

In Essen hat ein Umbruch stattgefunden, aber sie haben auch in der Vergangenheit gezeigt, dass sie immer wieder gut darin sind, junge Talente auszubilden.

Sophia Kleinherne

Ihr Trainer erklärt: „Wir haben jetzt am Mittwoch die Gelegenheit, gegen Essen die ersten drei Punkte der Woche einzufahren. Die SGS ist ein unbequemer Gegner, der in der Liga ordentlich dasteht. Ich erwarte einen guten Gegner, der auch selbst auf fußballerische Lösungen Wert legt. Essen hat einige junge Talente in der Mannschaft, aber auch einige sehr erfahrene Akteurinnen. Mit ihrem Umbruch ist die SGS gut umgegangen, hat starke Leistungen gezeigt und ordentlich Punkte gesammelt. Aber auch wir präsentieren uns in einer tollen Form und wollen diese im Endspurt beibehalten.“ Während Verena Aschauer wieder voll ins Mannschaftstraining zurückgelehrt ist, fallen die beiden am Kreuzband Verletzten Géraldine Reuteler sowie Lea Schneider aus. Schneider war am vergangenen Freitag erfolgreich operiert worden.

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