Zum dritten Mal in Folge starten die Eintracht Frankfurt Frauen als Tabellendritte in der UEFA Women's Champions League. Während in den vergangenen Jahren als deutscher Dritter in der zweiten Runde, den Miniturnieren, gestartet wurde, können die Adlerträgerinnen aufgrund des höheren Länderrankings Deutschlands diesmal in der dritten Runde, die als K.o.-Duell mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, starten.
Die Qualifikation zur Ligaphase ist in zwei Wege unterteilt: den Meisterweg und den Ligaweg. Die Frankfurterinnen steigen im Ligaweg ein – gemeinsam mit Real Madrid, BK Häcken, Paris FC, Atlético Madrid und Sporting CP. Ergänzt wird das Feld von vier Teams, die sich über die Miniturniere, der zweiten Qualifikationsrunde, durchsetzen. Die Spiele fanden am Mittwoch statt und werden am Samstag fortgesetzt, sodass erst am Samstagabend feststeht, wer weiterkommt. In den Duellen treffen folgende Teams aufeinander:
- SK Brann – Sporting Braga
- Manchester United – Hammarby IF
- FC Minsk – Austria Wien
- AS Roma – AC Sparta Praha
So funktioniert die Auslosung
Bei der Auslosung am Sonntag, 31. August, um 12 Uhr gibt es zwei Lostöpfe: einen Topf mit gesetzten und einen Topf mit ungesetzten Teams. Zwischen diesen Töpfen werden die Duelle gezogen.
Welcher Gegner auf Eintracht Frankfurt wartet, hängt vom Klub-Koeffizienten ab. Bereits vor den letzten Miniturniere steht fest, dass mindestens fünf Teams bei der Auslosung einen höheren Koeffizienten haben werden als die Eintracht, somit landet die SGE definitiv im Topf der ungesetzten Teams – genauso wie Sporting CP. Je nach Ausgang der Miniturniere könnte die Eintracht auf folgende Gegner treffen:
- Real Madrid
- AS Roma
- BK Häcken
- AC Sparta Praha
- SK Brann
- Paris FC
- Manchester United
- Atlético de Madrid
Gewissheit herrscht aber erst am Samstagabend nach der letzten Miniturnier-Begegnung. Die Partien der dritten Runde werden am 11. und 18. September ausgetragen. Wer diese Hürde nimmt, erreicht die neue Ligaphase. Wer verliert, setzt den europäischen Weg im UEFA Women’s Europa Cup fort.