Das dritte Spiel in sechs Tagen steht für die Eintracht Frauen auf dem Programm. Beim 1:1 gegen den 1. FC Köln unter der Woche dominierte zunächst der Gegner, während die Eintracht Schwierigkeiten hatte, ins Spiel zu finden. In der 25. Minute brachte Sandra Jessen die Kölnerinnen nach einem abgewehrten Distanzschuss in Führung. Amanda Ilestedt musste verletzungsbedingt vom Platz, die Eintracht fand jedoch im zweiten Durchgang immer besser ins Spiel. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte Frankfurt den Druck, kombinierte sich mehrfach gefährlich vor das Tor – und belohnte sich schließlich: Nicole Anyomi erzielte in der Schlussphase den verdienten Ausgleich, der das intensive Duell abrundete.
Am Samstag geht es nun nach Wolfsburg, wo zwei der effektivsten Offensivreihen der Liga aufeinandertreffen. Wolfsburg traf in jedem Saisonspiel, führt mit 32 Toren die Liga an und sammelte bislang 22 Punkte. Die Eintracht blieb zuletzt in drei Partien ungeschlagen, kassierte nur ein Gegentor und stellte in den vergangenen drei Partien die beste Defensive der Liga. Die SGE erzielte 22 Tore, kam zu 24 Großchancen und trifft damit auf den VfL, der ligaweit die meisten Torschüsse abgegeben hat. Besonders gefährlich sind bei den Wölfinnen Lineth Beerensteyn mit sechs Treffern und Alexandra Popp, die fünf Tore erzielte und vier vorbereitete. Wolfsburg agiert dabei überwiegend im 4-2-3-1.
Wiedersehen auf beiden Seiten
Für die Eintracht bringt das Spiel in der Autostadt in dreifacher Hinsicht ein Wiedersehen. Stina Johannes trug von 2022 bis 2025 in über 80 Pflichtspielen das Adlertrikot, Camilla Küver war über mehrere Jahre beim 1. FFC Frankfurt aktiv und setzte ihre Karriere später bei der Eintracht fort. Sophia Kleinherne, die im Moment noch verletzt pausiert, spielte von 2017 bis 2025 in Frankfurt, zunächst in der zweiten Mannschaft des 1. FFC, später in der ersten Mannschaft und anschließend in der ersten Mannschaft der Eintracht. Sie bestritt rund 190 Pflichtspiele im Frankfurter Trikot und wechselte im Juni diesen Jahres nach Wolfsburg.
Auf der anderen Seite treffen zwei Eintracht-Spielerinnen, die früher für den VfL aktiv waren, nun auf ihren alten Verein: Rebecka Blomqvist wechselte in diesem Jahr von Wolfsburg zur Eintracht, Pia-Sophie Wolter spielte von 2018 bis 2023 beim VfL - in dieser Zeit gewann sie fünf Mal den DFB-Pokal und wurde drei Mal deutsche Meisterin.
Das Personal
Niko Arnautis muss weiterhin auf Sophia Winkler, Ainhoa Alguacil und Marthine Østenstad verzichten. Ein Einsatz von Amanda Ilestedt ist nach ihrer Auswechslung gegen Köln noch fraglich.
Rahmenbedingungen:
- Anpfiff 14.00 Uhr
- Spielort: Volkswagen Arena
- Tickets gibt es online
- MagentaSport und DAZN übertragen live





