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11.02.2024
Frauen-Bundesliga

0:3-Niederlage im Topspiel

Die Eintracht Frauen gestalten das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg lange Zeit offen, verlieren am Ende aber mit 0:3 (0:0).

Eine umkämpfte Partie auf beiden Seiten zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt endet am Ende aus SGE-Sicht 0:3 (0:0).

Auch wenn Sophia Kleinherne bereits im Mannschaftstraining ist, fehlte sie in der Autostadt noch krankheitsbedingt. Für sie in der Startelf stand anders als zuletzt Virginia Kirchberger, offensiv meldete sich Nicole Anyomi zurück und begann anstelle von Shekiera Martinez.

Nach einer frühen VfL-Torannäherung hatte Lara Prasnikar den ersten Torabschluss des Spiels (3.), traf aber nur das Außennetz. Die Frankfurterinnen liefen mutig und offensiv an, zeigten eine gute Leistung, die die Wölfinnen in der ersten Viertelstunde nur selten schnell nach vorne kommen ließ. Eine SGE-Freistoßvariante hingegen sorgte für mehr Gefahr (13.). Ein Standard sollte auch für die SGE zum ersten Mal gefährlich werden, doch der Kopfball von Lena Oberdorf ging nur an die Latte, Stina Johannes wäre per Hand da gewesen (20.).

Fehler und Chancen auf beiden Seiten

Die Frankfurter Defensive bekam die Schnelligkeit von Ewa Pajor gut in den Griff, ließ die polnische Torjägerin nur selten ihr Tempo aufnehmen. Beide Mannschaften bekamen ihre Vorstöße, beide Mannschaften aber verloren auch in der Vorwärtsbewegung zu häufig die Kugel oder blieben am Gegner hängen. Die 8867 Zuschauenden sahen eine ausgeglichene Begegnung in Halbzeit eins, die 0:0 endete, auch wenn Laura Freigang mit ihrem Schuss kurz vor der Pause das Tor nur um Zentimeter verfehlte (45.).

Wolfsburg gefährlicher

Die Gastgeberinnen kamen etwas besser aus der Kabine: Verzog Ex-Frankfurterin Svenja Huth noch klar (50.), hätte Lena Lattwein nach Huth-Flanke die Kugel eigentlich in den SGE-Kasten unterbringen müssen aus Wölfinnen-Sicht (52.). Der VfL wurde nun stärker, erhöhte den Druck und ging in Führung: Ein hoher Ball auf Lena Lattwein, den Stina Johannes eigentlich schon sicher in den Händen hatte, ging nach einem robusten Körpereinsatz von Lattwein ins Tor (57.). Anders als noch vor der Pause gab es nun mehr Aktionen im letzten Drittel, Zweikämpfe wurden nach der VfL-Führung giftiger: Géraldine Reuteler und Virginia Kirchberger bekamen ihre Fußspitzen nicht mehr an die Kugel, um den Freistoß zum Ausgleich zu verlängern (70.).

Ein Signal der Frankfurterinnen, die Partie wieder ausgeglichener zu gestalten und aufs 1:1 zu drängen. Die eingewechselte Shekiera Martinez hätte fast mit ihrer ersten Ballberührung den Fehler von VfL-Keeperin Merle Frohms nutzen können, doch der Ball sprang über den Kasten (80.). Die Partie entschied dann aber Lattwein zugunsten der Wolfsburgerinnen mit einem Schuss aus der zweiten Reihe (85.), Vivien Endemann setzte den Schlusspunkt in der Nachspielzeit (90.+3). 

Bevor die erste Länderspielpause des Jahres ansteht, reist die SGE am kommenden Freitag, 17. Februar, für das Abendspiel um 18.30 Uhr in der Google Pixel Frauen-Bundesliga zum Aufsteiger nach Leipzig.