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15.08.2025
Frauen

0:1 im Test gegen die Grasshoppers

Die Eintracht Frauen mussten sich am Freitagvormittag dem Schweizer Erstligisten Grashoppers Club aus Zürich mit 0:1 geschlagen geben.

Gegen den letztjährigen Tabellenfünften der Schweizer Women’s Super League setzte Cheftrainer Niko Arnautis erstmals auf die Neuzugänge Amanda Ilestedt, Rebecka Blomqvist und Noemi Ivelj, die gegen ihren Ex-Klub auflief, in der Anfangsformation. Zudem feierte Dilara Acikgöz ihr Startelfcomeback nach ihrer Kreuzbandverletzung. Zeigen durfte sich erneut Gastspielerin Eleni Markou, die mit Ilestedt zusammen im ersten Durchgang die Innenverteidigung bildete.

Die Anfangsphase war wohl auch durch die drückenden Temperaturen im Stadion am Brentanobad von viel Ballbesitz auf Seiten der Frankfurterinnen, aber noch wenig Aktionen im letzten Drittel geprägt. Einen Ball von Remina Chiba in den Strafraum konnten die Schweizerinnen gerade noch so klären (9. Minute). In der Folge fasste sich Dilara Acikgöz ein Herz und versuchte es mit rechts aus der Distanz (18.), scheiterte aber knapp. Vor allem im eigenen Strafraum zeigte sich Zürich hellwach und verhinderte zwingende Abschlüsse der Eintracht. So wie auch in letzter Sekunde gegen Rebecka Blomqvist (29.), die schön in den Strafraum geschickt, aber letztlich noch ausgebremst wurde. Auch Prasnikars Schussversuch (44.) konnte noch geblockt werden und so ging es in einer höhepunktarmen Partie mit einer Nullnummer in die Pause.

Keine Tore im ersten Durchgang – Zürich trifft

Zur Pause wechselte Niko Arnautis einmal ordentlich durch. Neben Pia Wolter, Géraldine Reuteler, Lisanne Gräwe und Jella Veit kamen auch die U20-Spielerinnen Valentina Limani, Georgia Stanti und Carlotta Schwoerer in die Partie. Und die fügten sich gleich gut ein. Reuteler und Stanti scheiterten mit ihren Versuchen aber jeweils an der Züricher Schlussfrau (46.). Ilayda Acikgöz probierte es wie ihre Schwester im ersten Durchgang auch aus der Distanz (49.), doch ihr Ball landete auf statt im Netz. Auf der Gegenseite machten es die Schweizerinnen besser, die eingewechselte Nicole Arcangeli traf mit einem Flachschuss ins rechte untere Ecke (56.) zur 1:0-Auswärtsführung.

Munteres Wechselspiel – Im Abschluss glücklos

In der Folge kamen die Frankfurterinnen immer wieder in den gegnerischen Strafraum, aber die letzte Entschlossenheit fehlte und so kam es auch zunächst nicht mehr zu zwingenden Abschlüssen. Die vielen Wechsel sorgten dafür, dass die Adlerträgerinnen zwar sehr engagiert auftraten, aber nur selten in die gewohnten Abläufe kamen. Nicole Anyomi spielte nach Ballgewinn von Reuteler einen scharfen Ball in die Mitte (83.), den die Schweizerinnen aber klären konnten. Nach schöner Kombination von Stanti und Wild kam Memeti noch einmal zum Abschluss (89.), der aber kein Problem für die gegnerische Torhüterin war. Da der Ball auch in der fünfminütigen Nachspielzeit nicht mehr im gegnerischen Tor landete, stand für die Eintracht Frauen am Ende eine knappe 0:1-Niederlage.

„Wir hatten eine intensive Woche, was man im Spiel gemerkt hat. Im Sinne der Belastungssteuerung haben wir heute auch sehr viel rotiert und ganz genau berücksichtigt, welche Spielerin wie viele Minuten spielen kann und soll“, resümiert Cheftrainer Niko Arnautis. „Es war ein gutes Testspiel, um weiter an den Abläufen zu arbeiten. Es ist natürlich noch nicht alles so, wie wir uns das vorstellen, aber daran gilt es, in den kommenden drei Wochen mit dem kompletten Kader zu arbeiten und die neuen Spielerinnen weiter zu integrieren. Dafür ist jedes Spiel hilfreich. Diese Spiele sind am Ende wichtig auf dem Weg dahin, wo wir hinkommen wollen. Es ist in unserer DNA, Spiele gewinnen zu wollen, aber das Ergebnis ist heute definitiv zweitrangig.“

So spielte die SGE:

Paulick – Riesen (46. Wolter), Ilestedt (46. Veit / 78. Lührßen), Markou (60. Wild), D. Acikgöz (46. Schwoerer / 70. Memeti) – Teulings (46. Reuteler), Ivelj (46. Gräwe), Prasnikar (46. Stanti), I. Acikgöz (60. Senß) – Chiba (60. Freigang), Blomqvist (46. Limani / 70. Anyomi).

So spielte Zürich: 

Rutishauser – Egli, Cazalla, McKenna, Müller, Lemperiere, Touriss, Krasniqi, Nicoli, Potier, Looser.

Tore

0:1 Arcangeli (56.)

Schiedsrichterin

Carolin Lotz