DFB-Pokal Halbfinale 13/14

Zum 13. Mal im großen Finale

Der 1. FFC Frankfurt gewinnt sein DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Sand und freut sich nun auf das Endspiel in Köln

Der 1. FFC Frankfurt hat sich mit einem 2:0-Sieg gegen den SC Sand zum 13. Mal für das DFB-Pokalfinale qualifiziert. Am 17. Mai 2014 trifft der achtfache Cup-Gewinner im Kölner RheinEnergieStadion auf die SGS Essen, die sich im anderen Halbfinale mit 1:0 gegen den SC Freiburg durchsetzte.

Spielverlauf

Frankfurt dominierte von Beginn an das Geschehen. Bereits in der sechsten Minute verhinderte Sands Jeanne Haag mit einer Rettungstat auf der Linie einen frühen Rückstand. In der 18. Minute war es dann soweit: Nach einer Flanke von Lira Alushi köpfte Kapitänin Kerstin Garefrekes den Ball über die Torhüterin hinweg ins Netz. Sand versuchte, ins Spiel zu finden, blieb aber weitgehend ungefährlich. Der FFC kontrollierte das Geschehen und ließ in der Defensive nichts anbrennen.

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Frankfurt auf 2:0 – allerdings durch ein Eigentor von Stephanie Wendlinger nach einer Hereingabe von Garefrekes (51.). Sand gab sich jedoch nicht auf und traf in der 59. Minute durch Anne van Bonn den Pfosten. Auch Frankfurt blieb gefährlich: Dzsenifer Marozsán setzte einen Freistoß an die Latte (66.), und Celia Sasic verfehlte das Tor knapp (70.). In der Schlussphase drängte der FFC auf den dritten Treffer, konnte jedoch keine weiteren Tore erzielen.

Mit einem hochverdienten 2:0-Erfolg gegen den SC Sand hat sich der 1. FFC Frankfurt souverän für das DFB-Pokalfinale am 17. Mai in Köln qualifiziert – und das ohne ein einziges Gegentor im gesamten Wettbewerb. Zudem bleibt das Team als einzige Mannschaft der 1. und 2. Liga in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Während Sand den Fokus nun auf den angestrebten Bundesliga-Aufstieg legt, wartet auf den FFC die nächste Herausforderung: Am Ostermontag (21. April) geht es gegen den FC Bayern München um wichtige Bundesliga-Punkte.

Stimmen zum Spiel

FFC-Cheftrainer Colin Bell:
„Mit diesem Sieg sind wir unserem großen Traum, den DFB-Pokal zu gewinnen, einen Schritt näher gekommen. Wir haben von Beginn an das Spiel kontrolliert, aber Sand hat sich nie aufgegeben. Leider haben wir es versäumt, den dritten Treffer nachzulegen. Jetzt freuen wir uns auf das Finale und die besondere Atmosphäre in Köln.“

SC-Sand-Trainer Dieter Wendling:
„Wir haben das Halbfinale nicht heute verloren, sondern schon bei der Auslosung. Frankfurt war klar besser, und ich hoffe, dass wir gegen den späteren Pokalsieger verloren haben.“

FFC-Manager Siegfried Dietrich:
„Unser 13. Finaleinzug ist ein großartiges Gefühl. Die Mannschaft und das Trainerteam haben mit diesem Sieg unser erstes Saisonziel erreicht. Jetzt richten wir den Fokus auf die Bundesliga-Partie gegen Bayern München, um auch unsere Champions-League-Ambitionen weiter zu untermauern.“

So spielte der FFC:

Schumann– Schmidt, Laudher, Kuznik, Crnogorcevic – Marozsán, Ando, Behringer – Garefrekes, Sasic, Alushi 

SC Sand:

Lofton-Malachi – Wendlinger (60. Veth), Zirnstein, Scurich, Haag – Migiliazza, van Bonn – Stott (82. Freckhaus), Hanebeck, Meyer – Mauro

Tore: 

1:0 Garefrekes (18.), 2:0 Wendlinger (51./Eigentor)

Schiedsrichterin: 

Ines Appelmann (Alzey)

Zuschauer: 

2.040

Gelbe Karten:

Kuznik – Wendlinger, Stott, Freckhaus