Bundesliga 7. Spieltag 13/14

Mit Kantersieg an die Spitze

1. FFC Frankfurt übernimmt nach 12:0 Erfolg gegen den VFL Sindelfingen die Tabellenführung in der Frauen-Bundesliga

Mit einem beeindruckenden 12:0-Heimsieg gegen den VfL Sindelfingen hat der 1. FFC Frankfurt seine Titelambitionen untermauert und sich an die Spitze der Frauen-Bundesliga gesetzt. Vor 1.140 begeisterten Fans im Stadion am Brentanobad zeigte das Team von Trainer Colin Bell über 90 Minuten hinweg Offensivfußball der Extraklasse und setzte ein klares Zeichen im Kampf um die Meisterschaft.

FFC lässt von Beginn an keine Zweifel aufkommen

Trotz eines engagierten Beginns der Gäste dauerte es 18 Minuten, bis Kozue Ando den Torreigen eröffnete. Danach ging es Schlag auf Schlag: Kapitänin Kerstin Garefrekes (25.), Celia Sasic mit einem Doppelpack (29., 37.), erneut Ando (39.) und Melanie Behringer (43.) sorgten für eine 6:0-Halbzeitführung.

Sasic glänzt mit fünf Toren – Traumtor zum 10:0

Auch nach der Pause hielt Frankfurt das Tempo hoch. Sasic erzielte ihr drittes Tor per energischem Nachsetzen (50.), bevor ein Eigentor von Sindelfingen (61.) und ein Freistoß von Dzsenifer Marozsán (70.) das Ergebnis weiter nach oben schraubten. Dann folgte der spektakulärste Moment des Spiels: Sasic nahm den Ball mit der Hacke an, drehte sich elegant um die eigene Achse und traf zum 10:0 (72.). Ana-Maria Crnogorcevic (84.) und erneut Sasic (86.) rundeten den Kantersieg ab.

Trainer und Manager loben dominante Vorstellung

Trainer Colin Bell zeigte sich nach dem Spiel hochzufrieden: „Wir wollten ein Zeichen setzen und wussten, dass jedes Tor in dieser engen Liga zählen kann. Die Mannschaft hat unsere Vorgaben perfekt umgesetzt und bis zur letzten Minute konsequent gespielt.“

FFC-Manager Siegfried Dietrich ergänzte: „Das war eine Demonstration unserer Qualität. Die Spielfreude und Effizienz, mit der das Team auftrat, war beeindruckend. Mit der Tabellenführung im Rücken gehen wir nun voller Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.“

So spielte der FFC:

Preuß – Schmidt, Bartusiak, Kuznik, Laudher (77. Weber) – Behringer – Garefrekes, Marozsán, Ando, Crnogorcevic – Sasic 

VfL Sindelfingen:

Holder – Uhl, Blöchl, Münz, Brösamle – Borowski (46. Grimm), Schneider, Rall, Becker – Vollmer (46. Vorbeck), Loipersberger (75. Hezel)

Tore: 

1:0, 5:0 Ando (18.,  39.), 2:0 Garefrekes (25.), 3:0, 4:0, 7:0, 10:0, 12:0 Sasic (29., 36., 50., 72., 86.), 6:0 Behringer (43.), 8:0 Vorbeck (61./Eigentor), 9:0 Marozsán (70.), 11:0 Crnogorcevic (84.)

Schiedsrichterin: 

Franziska Haider (Roth)

Zuschauer: 

1.140