Bundesliga 22. Spieltag 13/14

Toller Fight bleibt ohne Happy End

Der 1. FFC Frankfurt steht kurz vor seiner achten Meisterschaft, doch Alexandra Popp durchkreuzt alle Träume

Der 1. FFC Frankfurt hat die achte Deutsche Meisterschaft knapp verpasst: Im entscheidenden Spiel gegen den VfL Wolfsburg unterlag der FFC mit 2:1. Ein Tor von Alexandra Popp in der 89. Minute sicherte Wolfsburg den Titel und die Verteidigung des Meisterschaftsgewinns aus dem Vorjahr.

Starker Kampf, aber Pech am Ende

Frankfurt zeigte einen großartigen Kampf und glich durch Kozue Ando zum 1:1 aus. Für kurze Zeit schien der FFC die Meisterschaft zu träumen. Doch Wolfsburgs späte Entscheidung ließ das Team um Cheftrainer Colin Bell nur knapp mit leeren Händen dastehen.

Saisonziele erreicht

Trotz der Enttäuschung über den knappen Verlust blieb die Gewissheit, eine starke Saison gespielt zu haben. Der FFC sicherte sich den DFB-Pokalsieg und die Champions-League-Qualifikation und erreichte somit alle Saisonziele.

Heißer Kampf und frühes Gegentor

Das Bundesliga-Finale war ein heißer Kampf vor 12.464 Zuschauern. Der FFC begann gut, doch Wolfsburg ging in der 15. Minute durch ein Tor von Verena Faißt in Führung. Die Gäste mussten sich nach dem frühen Rückstand wappnen und kämpften tapfer weiter.

Der 1. FFC Frankfurt verpasste nach einem packenden Duell gegen den VfL Wolfsburg die achte Deutsche Meisterschaft. Trotz eines 1:1-Ausgleichs durch Kozue Ando in der 81. Minute erzielte Alexandra Popp in der 89. Minute das entscheidende Tor zum 2:1 für Wolfsburg.

Chancen für Frankfurt

Zu Beginn des Spiels hatte Lira Alushi die Chance zur Führung, als sie freistehend nach einem Abwehrfehler von Josephine Henning am Tor vorbeizielte (19.). In der 22. Minute scheiterte Martina Müller mit einem Kopfball für Wolfsburg, und Nadine Keßler traf die Latte.

Verletzungen und Rückschläge

Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Ana-Maria Crnogorcevic musste der FFC umstellen. Auch Torfrau Desirée Schumann hatte einige brenzlige Situationen zu überstehen, als sie nach einer Flanke von Alexandra Popp und Simone Laudehr eingreifen musste.

Spannung pur im zweiten Durchgang

Frankfurt drängte nach der Pause auf den Führungstreffer. Lira Alushi verlängerte einen Freistoß von Dzsenifer Marozsán, doch Celia Sasic verpasste den Kopfball (48.). In der 74. Minute rettete VfL-Torhüterin Almuth Schult nach einem Kopfball von Kerstin Garefrekes, der ins Tor zu gehen schien.

Emotionales Ende und knapp verpasste Meisterschaft

In der 81. Minute erzielte Kozue Ando den 1:1-Ausgleich und gab den Frankfurter Fans wieder Hoffnung auf den Titel. Doch der Traum wurde durch Popp’s Kopfballtreffer in der 89. Minute zunichte gemacht. Celia Sasic hatte kurz vor Schluss noch die Chance auf den Ausgleich, doch Schult verhinderte den Treffer. Wolfsburg sicherte sich damit den Titel.

So spielte der FFC:

Schumann– Schmidt, Kuznik, Laudher, Crnogorcevic (29. Huth) – Behringer, Marozsán, Ando – Garefrekes, Sasic, Alushi (80. Garciamendez) 

VfL Wolfsburg:

Schult – Wensing, Fischer (88. Pohlers), Henning (67. Hartmann), Bunte – Popp, Goeßling, Keßler, Faißt (78. Maritz) – Blässe, Müller

Tore: 

1:0 Faißt (15.), 1:1 Ando (82.), 2:1 Popp (89.)

Schiedsrichterin: 

Christina Biehl (Siesbach)

Zuschauer: 

12.464

Gelbe Karten:

Blässe, Müller – Laudher, Marozsán, Sasic, Schmidt