Bundesliga 20. Spieltag 13/14

Beeindruckender Auswärtssieg

Mit einem souveränen 5:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim hat der 1. FFC Frankfurt seine Ambitionen vor dem heißen Saisonfinale untermauert

Der 1. FFC Frankfurt hat seine Spitzenposition in der Frauen-Bundesliga weiter gefestigt. Der DFB-Pokalsieger setzte sich beim Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim souverän mit 5:1 durch. Kerstin Garefrekes (2), Ana-Maria Crnogorcevic und Dzsenifer Marozsán trafen beim ersten Gastspiel des FFC im Dietmar-Hopp-Stadion. Der zuvor punktgleiche Zweite, der 1. FFC Turbine Potsdam, kam gegen den BV Cloppenburg nicht über ein 2:2 hinaus und fällt zurück. Neuer erster Verfolger ist nun der VfL Wolfsburg, der SGS Essen mit 4:0 besiegte.

Starke erste Halbzeit legt den Grundstein

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte ein Eigentor von Tamar Dongus (22.) den FFC in Führung. Frankfurt blieb am Drücker: Kerstin Garefrekes traf per Kopf doppelt (36., 38.) und erhöhte damit auf 3:0 zur Pause – ihr 17. Saisontor bedeutete zudem Rang zwei in der Bundesliga-Torschützenliste.

Klare Verhältnisse nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ana-Maria Crnogorcevic nach einem Steilpass von Melanie Behringer auf 4:0 (57.). Kurz darauf traf Dzsenifer Marozsán mit einem platzierten Flachschuss (59.). Hoffenheim konnte zwar durch eine 40-Meter-Bogenlampe von Martina Moser verkürzen (62.), doch der FFC brachte den Sieg souverän über die Zeit. Besonders erfreulich: Svenja Huth feierte nach neun Monaten Verletzungspause ihr Saisondebüt (79.).

Die Ausgangsposition im spannenden Bundesliga-Finale bleibt unverändert: Der 1. FFC Frankfurt hat es weiterhin in der eigenen Hand, die Qualifikation für die Champions League zu sichern. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Hoffenheim richtet sich der Fokus nun auf das Top-Duell gegen den 1. FFC Turbine Potsdam, das am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr im Frankfurter Volksbank Stadion ausgetragen wird.

Stimmen zum Spiel

FFC-Cheftrainer Colin Bell:
„Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir uns heute auf beeindruckende Art und Weise drei weitere wichtige Punkte erspielt haben. Nach einer etwas schleppenden ersten Viertelstunde sind wir besser ins Spiel gekommen und haben die Partie dominiert. Sogar das eine oder andere Tor mehr wäre noch möglich gewesen.“

Jürgen Ehrmann, Trainer TSG 1899 Hoffenheim:
„Ich kann meinen Spielerinnen heute keinen Vorwurf machen, denn für uns ist es nun einmal sehr schwer, dem 1. FFC Frankfurt etwas entgegenzuhalten. Im Vergleich mit Potsdam und Wolfsburg war der FFC die abgezockteste Mannschaft.“

FFC-Manager Siegfried Dietrich:
„Wir haben uns mit einer weiteren starken Mannschaftsleistung beste Voraussetzungen für die heiße Meisterschaftsendphase geschaffen. Jetzt freuen wir uns auf das Top-Spiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam, bei dem wir am nächsten Sonntag zwischen 6.000 und 8.000 Zuschauer und beste Rahmenbedingungen im Frankfurter Volksbank Stadion erwarten.“

So spielte der FFC:

Schumann– Schmidt, Kuznik, Bartusiak, Laudher – Garefrekes, Behringer, Marozsán, Crnogorcevic (84. Peter) – Ando (72. Tanaka), Alushi (79. Huth) 

TSG 1899 Hoffenheim:

Vetterlein – Pankratz, T. Dongus, Denmann, Kiel (46. Weiss)  – Betz, Breitner (72. Cameron), Iwabuchi (46. Eberhardt), Stoller – Moser, Schneider

Tore: 

0:1 T. Dongus (24./Eigentor), 0:2, 0:3 Garefrekes (36., 38.), 0:4 Crnogorcevic (57.), 0:5 Marozsán (59.), 1:5 Moser (62.)

Schiedsrichterin: 

Franziska Haider (Roth)

Zuschauer: 

1.730

Gelbe Karten:

Moser, T. Dongus, Demann